Forschung in der Medizinischen Klinik D
Die Niere ist ein Wunderwerk der Natur. In der Medizinischen Klinik D erforschen Ärzte und Biologen Funktionen und Erkrankungen der Niere. Unser Ziel ist es, die biologischen Prozesse der Niere und ihre Störungen mechanistisch zu verstehen.
Unsere Projekte sind in zahlreiche intra- und extrafakultäre Kooperationen eingebunden.
Für unsere Ärzte haben wir ein curriculares Clinical Scientist Programm etabliert, in dem eine ausschließliche Forschungstätigkeit vorgesehen ist und das von vielen Ärzt*Innen genutzt wurde/wird.
Wir bilden sehr gerne Biologie- und Medizinstudenten aus.
Verbundprojekte

SFB/Transregio 422: PodoSigN – Podozyten Signaltransduktion: Von den Grundlagen zum Krankheitsverständnis
Der neue SFB/TRR 422 wurde gemeinsam von den Universitäten Münster, Hamburg und Köln beantragt. Ziel der Verbundforschung ist es, die zellulären Signalnetzwerke in sogenannten Podozyten – spezialisierten Zellen im Nierenfilter, die Fußfortsätze besitzen („Podos" bedeutet im Griechischen "Fuß“) – zu entschlüsseln.

CiM (Cells in Motion Interfaculty Centre)
- SFB 1348: Dynamische zelluläre Grenzflächen: Bildung und Funktion
Die präzise räumliche und zeitliche Organisation der Zelldifferenzierung, die für die Entwicklung und Physiologie von Organismen essenziell ist, hängt von der korrekten Bildung und Funktion zellulärer Schnittstellen ab. Diese Schnittstellen ermöglichen den effizienten Austausch von Stoffen und Informationen zwischen Zellen durch die dynamische Anordnung molekularer Plattformen an der Plasmamembran. Diese Plattformen integrieren externe und interne Signale und übertragen mechanische Kräfte, steuern die Entwicklung und gewährleisten korrekte Reaktionen auf physiologische und pathophysiologische Veränderungen. Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1348 konzentriert sich auf das Verständnis der Entstehung dieser dynamischen zellulären Schnittstellen und ihrer Steuerung der Entscheidungsfindung in Zellen und Geweben.
- KFO 342: Organdysfunktion im Rahmen systemischer Inflammationssyndrom
Die Klinische Forschungseinheit KFO342 identifiziert und untersucht die verschiedenen pathophysiologischen Mechanismen, die zur Entstehung dieser verheerenden Erkrankungen beitragen. Unser Ziel sind potentielle interventionelle Strategien in präklinischen Krankheitsmodellen und die Durchführung klinischer Studien. Dadurch unterstützen wir die klinische Translation der Erkenntnisse sowie die Entdeckung potenzieller therapeutischer Ansätze zur Therapie der Organschädigungen während systemischer Inflammation.
SFB/Transregio 422: PodoSigN – Podozyten Signaltransduktion: Von den Grundlagen zum Krankheitsverständnis
Der neue SFB/TRR 422 wurde gemeinsam von den Universitäten Münster, Hamburg und Köln beantragt. Ziel der Verbundforschung ist es, die zellulären Signalnetzwerke in sogenannten Podozyten – spezialisierten Zellen im Nierenfilter, die Fußfortsätze besitzen („Podos" bedeutet im Griechischen "Fuß“) – zu entschlüsseln.
CiM (Cells in Motion Interfaculty Centre)
- SFB 1348: Dynamische zelluläre Grenzflächen: Bildung und Funktion
Die präzise räumliche und zeitliche Organisation der Zelldifferenzierung, die für die Entwicklung und Physiologie von Organismen essenziell ist, hängt von der korrekten Bildung und Funktion zellulärer Schnittstellen ab. Diese Schnittstellen ermöglichen den effizienten Austausch von Stoffen und Informationen zwischen Zellen durch die dynamische Anordnung molekularer Plattformen an der Plasmamembran. Diese Plattformen integrieren externe und interne Signale und übertragen mechanische Kräfte, steuern die Entwicklung und gewährleisten korrekte Reaktionen auf physiologische und pathophysiologische Veränderungen. Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1348 konzentriert sich auf das Verständnis der Entstehung dieser dynamischen zellulären Schnittstellen und ihrer Steuerung der Entscheidungsfindung in Zellen und Geweben. - KFO 342: Organdysfunktion im Rahmen systemischer Inflammationssyndrom
Die Klinische Forschungseinheit KFO342 identifiziert und untersucht die verschiedenen pathophysiologischen Mechanismen, die zur Entstehung dieser verheerenden Erkrankungen beitragen. Unser Ziel sind potentielle interventionelle Strategien in präklinischen Krankheitsmodellen und die Durchführung klinischer Studien. Dadurch unterstützen wir die klinische Translation der Erkenntnisse sowie die Entdeckung potenzieller therapeutischer Ansätze zur Therapie der Organschädigungen während systemischer Inflammation.
Forschungsschwerpunkte
Über die Links in dieser Übersicht gelangen Sie zu allen wissenschaftlichen Arbeitsgruppen der Medizinischen Klinik D am Universitätsklinikum Münster.
In der Molekularen Nephrologie werden von Prof. Dr. rer. nat. T. Weide, Frau PD Dr. rer. nat. B. Vollenbröker, Frau PD Dr. med. D. Braun und Herrn Univ.-Prof. Dr. med. H. Pavenstädt die Funktionen von zentralen Proteinen der Podozyten, die in der Niere einen Filter für Proteine bilden, untersucht.
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Prof. rer. nat. G. Ciarimboli untersucht die Funktion organischer Kationen-Transporter in proximalen Tubuli.
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In der Medizinischen Zellbiologie erforscht die Gruppe von Univ.-Prof. Dr. med. vet. Dr. rer. nat. M. Krahn die Mechanismen der apikal-basalen Polarität in Podozyten und polyzystischen Nierenerkrankungen sowie in Tumoren und metastasierenden Zellen.
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Im Transplantationsbereich erforscht Prof. Dr. med. B. Suwelack die physischen und psychischen Veränderungen vor und nach einer Lebendnierentransplantation. Prof. Dr. med. S. Reuter untersucht die biologischen Folgen einer Ischämie der Niere. Die Arbeitsgruppe untersucht zudem die Möglichkeit einer lokalen renalen Immunsuppression. In unterschiedlichen Studien werden die klinischen Verläufe nach Nierentransplantation analysiert.
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PD Dr. med. K. Buscher erforscht in einem biologischen Systemansatz die Funktion von Entzündungszellen nach akutem Nierenversagen und nach Nierentransplantation.
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Das Team um Prof. Dr. med. P. Kümpers und Dr. med. A. Rovas untersuchen in der Notaufnahme die Zusammenhänge zwischen Sepsis, Nierenversagen, Endothelzellschädigung und Glykokalyxdysfunktion.
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Die Arbeitsgruppe von Univ.-Prof. Dr. med. M. Brand und PD Dr. rer. nat. G. Di Marco erforscht die Folgen einer chronischen Nierenerkrankung auf Entzündungsmediatoren und Immunzellen.
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Univ.-Prof. Dr. Dr. med. E. Brand leitet das interdisziplinäre Fabry Zentrum am UKM und erforscht in ihrer Arbeitsgruppe mit PD Dr. rer. nat. M. Lenders die pathophysiologischen, molekulargenetischen und immunologischen Zusammenhänge bei Morbus Fabry, einer angeborenen lysosomalen Speichererkrankung mit Multisystembeteiligung.
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Medizinische Klinik D
(Allg. Innere Medizin und Notaufnahme sowie Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie)
Albert-Schweitzer-Campus 1
Gebäude A1
48149 Münster
