Klinik für Kardiologie I: Koronare Herzkrankheit, Herzinsuffizienz und Angiologie

Die öffentliche Teststelle der Münsterschen Haus- und Fachärzte (Medis Münster) am UKM hat den Betrieb zum 30.06.2021 eingestellt. Derzeit werden auf dem Gelände keine öffentlichen Testungen mehr durchgeführt. Personen mit Corona-verdächtigen Symptomen, fraglichem Kontakt zu Corona-Infizierten oder roter App-Warnung sowie Reiserückkehrer oder Lehrer:innen/Erzieher:innen wenden sich an den Hausarzt oder erfragen unter T 116117 die jeweils zuständige Teststelle und deren Öffnungszeiten. Alternativ hat die Stadt Münster eine Liste mit allen Teststellen in Münster zusammengestellt.

Die Teststelle des UKM, an der ausschließlich Patient:innen sowie stationär aufgenommene Begleitpersonen getestet werden, bleibt geöffnet.

Informationen für stationäre Patienten

Angesichts der aktuellen Infektions-Situation in Deutschland führen wir bei allen ambulanten und stationären Patienten eine ausführliche telefonische oder persönliche Anamnese durch. Patienten, die ab dem 08.02. geplant stationär aufgenommen oder ambulant operiert werden, müssen einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. In Ausnahmefällen kann dieser Test an unserer Corona-Teststelle durchgeführt werden. Die betroffenen Patienten werden von unseren Kliniken und Ambulanzen kontaktiert. 

Bitte beachten Sie: Notfälle werden aufgrund eines fehlenden Testergebnisses nicht abgewiesen.

Bitte beachten Sie: Um unsere Patienten, Mitarbeitenden und Besucher vor einer Infektion zu schützen und die Ausbereitung von SARS-CoV2 einzudämmen, ist in allen Gebäuden des UKM das Tragen einer medizinischen Maske (OP-Maske oder FFP2-Maske) erforderlich. Die bisher genutzen Stoffmasken können nicht mehr verwendet werden. Achtung: Auch FFP-Masken mit Ausatemventil sind nicht erlaubt.

Für den Besuch des UKM dürfen Sie Ihre eigenen, privaten Masken nutzen. Sollten Sie keine Maske dabei haben, stellen wir Ihnen für Dauer ihres Aufenthaltes im Klinikum an der jeweiligen Pforte einen geeigneten Schutz zur Verfügung.

Das Betreten der Gebäude ist ohne medizinische Maske nicht gestattet.

Der Schutz unserer Patientinnen und Patienten, unserer Mitarbeitenden und auch Ihr Schutz stehen für uns an erster Stelle.

Um dem Recht der Patientinnen und Patienten auf soziale Kontakte nachzukommen, passt das UKM seine Besucherregelung an: Ab dem 28. Juni 2021 darf jeder Patient pro Tag für eine Stunde einen geimpften, genesenen oder negativ getesteten Besucher empfangen. Dies gilt ab dem ersten Aufenthaltstag. Besonders gefährdete Bereiche können abweichende Regelungen erlassen. Die einstündigen Besuche sind möglich in der Zeit von 8 bis 19 Uhr. Um die Rückverfolgbarkeit gewährleisten zu können, benötigen Besucher eine Zutrittsberechtigung, die durch das Ärztliche Personal auf der jeweiligen Station ausgestellt wird.

Bitte beachten Sie: Besucher dürfen grundsätzlich keine Symptome einer möglichen COVID-19-Erkrankung haben.

Liegen eine Zutrittsberechtigung und Symptomfreiheit vor, müssen Besucherinnen und Besucher folgende Nachweise vorlegen:

- einen tagesaktuellen negativen Corona-Schnelltest oder PCR-Befund

ODER

- bei kompletter Impfung: Nachweis einer vor mindestens 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung (zweimalige Impfung) gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff  (Nachweis durch Impfausweis oder Impfbescheinigung). Als komplett geimpft gelten auch Personen mit durchgemachter COVID-19-Erkrankung mit Nachweis eines positiven Testergebnisses (Nukleinsäurenachweis wie PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik) in Verbindung mit dem Nachweis einer nach der Erkrankung erfolgten und mindestens 14 Tage zurückliegenden Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff. (Nachweis durch positiven PCR-Test + Impfausweis bzw. Impfbescheinigung)

- bei von COVID-19 genesenen Personen: Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 durch ein positiven Testergebnis (Nukleinsäurenachweis wie PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), welches mindestens 28 Tage sowie maximal 6 Monate zurückliegt. (Nachweis durch positiven PCR-Test)

Bitte beachten Sie: Diese Regelung gilt aktuell nur für Besucher, nicht für Patienten.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Hinweis zu unseren Ambulanzen und Sprechstunden

Liebe Patientin, lieber Patient,

wenn Sie in den kommenden Tagen einen Termin in einer unserer Ambulanzen haben, melden Sie sich bitte vorab, wenn

- bei Ihnen folgende Symptome bestehen: Fieber, Halsschmerzen und/oder Schluckstörungen, Husten, Atemnot, Geschmacks- oder Geruchsverlust, allgemeine Abgeschlagenheit und/oder Leistungsverlust, soweit nicht durch eine bestehende Vorerkrankung erklärbar, Magen-Darm-Symptome, starken Schnupfen

- Sie Kontakt zu einer SARS-CoV-2 positiven Person hatten

- oder positiv auf Coronavirus getestet wurden.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besprechen mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kommen Sie bitte nicht in unsere Ambulanzen, wenn Sie unsicher sind, ob Sie von COVID19 betroffen sind.


Vielen Dank!

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Aufgrund der aktuellen Coronasituation bieten wir unseren Patienten eine Telefon- oder Videosprechstunde an, bei der Einschätzungen dringender Fragestellungen oder auch geplante Verlaufskontrollen bequem und ohne Infektionsrisiko von zu Hause aus erfolgen können. Sollte sich aus der Telefon- oder Videovisite ein akuter Handlungsbedarf ergeben, ist ein kurzfristiger Ambulanzbesuch jederzeit möglich.

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Angiologie

In der Angiologie behandeln wir Patienten mit Erkrankungen der Gefäße. Das Spektrum unserer Abteilung umfasst dabei vielfältige diagnostische und medikamentös-konservative Verfahren ebenso wie kathetergestützte Eingriffe (Interventionen) bei Erkrankungen der Arterien, Venen und kleinsten Blutgefäße (Kapillaren).

Als anerkannte Qualifizierungsstätte für die interventionelle Therapie der arteriellen Gefäßerkrankungen (s. nebenstehendes Zertifikat) besitzen wir eine besondere Expertise bei der Erweiterung (Ballondilatation) von Engstellen und der  Wiedereröffnung (Rekanalisation) langstreckiger und langjähriger Verschlüsse von Ober- und Unterschenkel- sowie Beckenarterien. Bei Patienten mit Niereninsuffizienz verwenden wir dabei CO2 anstatt jodhaltigem Kontrastmittel. Dabei setzen wir u.a. moderne Ballonkatheter (darunter den besonders schonenden Ultraschall-unterstützten ShockwaveR), Stents (Gefäßstützen) und spezielle Rekanalisationssysteme (z.B. OutbackR) ein. Zur dauerhaften Entfernung von Verkalkungen (Plaques) und Blutgerinnseln (Thromben) verwenden wir Ausschäl- oder Absaugkatheter (z.B.Hawk-1R, JetstreamR, PhoenixR oder RotarexR). Hinzu kommen Diagnostik und Therapie bei Venenleiden und Erkrankungen der Lymphbahnen. Dabei arbeiten wir eng mit anderen Kliniken zusammen, um eine bestmögliche Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten, u.a. mit dem/der

  • Centrum für Vaskuläre und Endovaskuläre Chirurgie
  • Institut für klinische Radiologie 
  • Klinik und Poliklinik für Hautkrankheiten 
  • Klinik und Poliklinik für technische Orthopädie und Rehabilitation 
  • Klinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten und Rheumatologie 
  • Diabetologie der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie 
  • Klinik und Poliklinik für Neurologie 

"Raucherbein" und Co.: UKM-Gefäßexperte über Gefäßerkrankungen, Amputationen und Prävention

Den Begriff "Raucherbein" kennt jeder. Was sich aber genau dahinter verbirgt - und dass er mittlerweile eigentlich "Diabetesbein" heißen müsste -, wissen nur die wenigsten. Im ausführlichen Interview spricht Dr. Nasser Malyar über die Ursachen von Gefäßerkrankungen, wie sie durch konservative und operative Methoden verhindert therapiert werden können und in welchen Fällen eine Amputation notwendig ist. Zudem rät er Patientinnen und Patienten, bei gewissen Diagnosen eine Zweitmeinung einzuholen.


Thrombose und Lungenembolie: UKM-Experte über Ursachen, Risiko-Faktoren und Tipps für Prävention

Was ist eine Thrombose, was ist eine Lungenembolie - und wie hängen sie zusammen? Darüber informiert UKM-Experte Dr. Nasser Malyar: Der Sektionsleiter Angiologie spricht über die Ursachen von Thrombosen, wie Blutgerinnsel entstehen und was wir präventiv dagegen tun können. Zudem klärt er über die drei größten Risikofaktoren auf.


Diagnostik und Therapie von Gefäßkrankheiten in der Angiologie

Thema Carotisstenosen in der Sendung „Visite“ des norddeutschen Rundfunks (NDR) vom 26.9.2016

https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Halsschlagader-OP-Wann-muss-operiert-werden-,halsschlagaderop100.html

Um den Übergang zwischen der ambulanten und stationären Betreuung unserer Patienten besser zu vernetzen, finden in unserer Klinik regelmäßig gemeinsame Konferenzen mit niedergelassenen Angiologen, Diabetologen, Internisten und Gefäßchirurgen statt. Im Rahmen dieses Forums besprechen wir auch komplizierte Krankheitsbilder und treffen interdisziplinär Therapie-Entscheidungen für eine optimale Versorgung unserer Patienten. 


Als überregionales Zentrum nehmen wir an einer Vielzahl von klinischen Studien teil, die sowohl der Erprobung neuer Katheterverfahren als auch der Anwendungsbeobachtung innovativer Medikamente dienen. Dadurch können wir unseren Patienten stets die neuesten Therapien anbieten. Einer unserer neueren Forschungszweige ist dabei die Stammzelltherapie bei kritischer Minderdurchblutung der Beine. Aktuellnehmen wir an einer Multicenter-Studie zur Evaluation von Stammzellen bei Patienten mit kritischer Extremitätenischämie teil. Bei Fragen hierzu oder zur Anmeldung von Patienten kontaktieren Sie bitte unsere Hotline unter der nebenstehenden Telefonnummer. 

Unser Ziel ist es, die Prognose, Lebensqualität und Mobilität unserer Patienten zu verbessern und ihnen ein ständiger Ansprechpartner bei Fragen und Problemen zu sein.


 Wenn Sie uns Bildmaterial von Patienten elektronisch zusenden möchten, nutzen Sie bitte unseren Medizinischen Bilderversand.

 
 
 
 

Anmeldung zur Videosprechstunde

Zur Anmeldung übersenden Sie uns bitte Ihre Kontaktdaten (Name, Geburtsdatum, Telefon) an folgende E-Mail Adresse

Kontakt

Priv. Doz. Dr. med. Nasser Malyar
Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Angiologie

Universitätsklinikum Münster
Albert-Schweitzer-Campus 1, Gebäude A1
48149 Münster

Angiologie-Hotline: 0251 83-44944
angiologie(at)­ukmuenster(dot)­de

Terminvereinbarung:
Gefäßsprechstunde / ambulante Vorstellung: T 0251 83-47625

Stationäre Aufnahme: T 0251 83-47630

Informationen zu laufenden klinischen Studien: T 0251 83-47580