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Institut für
Medizinische
Mikrobiologie

Impfsprechstunde

In unserer Impfsprechstunde führen wir alle reisemedizinischen Impfungen (inkl. Gelbfieberimpfung) durch und beraten Sie, wie Sie sich im Urlaub oder auf Geschäftsreise vor Krankheiten schützen können.

NEU | Ab sofort bieten wir in unserer Impfsprechstunde auch Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Biontech an

Impfsprechstunde

Di, Mi, Fr: 15.45-18 Uhr

+49 251-83 55372

Terminvereinbarung

Wir möchten uns für Ihre individuelle Beratung Zeit nehmen, deswegen ist für die Impfsprechstunde eine Terminvereinbarung erforderlich. Sie erreichen uns telefonisch von Montag bis Freitag jeweils von 10-13 Uhr sowie zu unseren Sprechzeiten dienstags, mittwochs und freitags von 15.30 – 17.30 Uhr unter der Telefonnummer

+49 251-83 55372

Wann soll ich einen Termin vereinbaren?

Spätestens sechs Wochen vor Ihrer Reise sollten Sie einen Beratungstermin mit uns vereinbaren, damit genügend Zeit für die Impfungen bleibt. Ein großer Teil der Impfungen kann jedoch auch noch kurzfristig durchgeführt werden, sodass immer eine individuelle Beratung vor einer Reise sinnvoll ist.

Zur Beratung bringen Sie bitte Ihren Impfausweis mit.

Abrechnung

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Für die von uns erbrachten Leistungen wird Ihnen von uns eine Rechnung per Post zugeschickt.

Bitte beachten Sie, dass die meisten reisemedizinisch wichtigen Impfungen meist nicht von den (gesetzlichen) Krankenkassen übernommen werden.

Unser Angebot

  • Gelbfieber (mit amtlichem Gelbfieber-Impfausweis)
  • Typhus
  • Hepatitis A + Typhus (Kombination)
  • Hepatitis A (Kinder und Erwachsene)
  • Hepatitis B
  • Hepatitis A + B (Kombination)
  • Tetanus - Diphtherie - Poliomyelitis - Pertussis
  • Poliomyelitis
  • Cholera (nur Rezeptierung)
  • Malariaprophylaxe (Beratung und Rezeptierung)
  • Meningokokken-Meningitis
  • Tollwut (Rabies)
  • Grippe (Influenza)
  • FSME (Frühsommer- Meningo-Enzephalitis)
  • Masern + Mumps + Röteln (MMR, Kombination)
  • Japanische-Enzephalitis
  • Pneumokokken (13-valenter Konjugatimpstoff)
  • Pneumokokken (23-valenter Polysaccharid-Impfstoff)
  • Grippe für > 60 jährige (Hochdosis-Impfstoff)
  • COVID-19 (Biontech)

Bei unserer reisemedizinischen Beratung besprechen wir Fragen, die für nahezu jede Fernreise relevant ist. Neben konkreten Infektionskrankheiten geht es hier auch um allgemeine Gesundheitsrisiken, über die wir im Rahmen der Impfsprechstunde aufklären.

Reisediarrhoe
Die Reisediarrhoe ist relativ häufig bei Reisenden, je nach Reiseziehl sind bis zum 50% davon betroffen. Meist verschwindet die Erkrankung von alleine innerhalb von zwei bis drei Tagen. Während der Erkrankung muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Bei blutigen, schleimigen Durchfällen oder Auftreten von Fieber sollten Betroffene ärztlichen Rat einholen.

Sexuell-übertragbare Erkrankungen
Ungeschützter Geschlechtsverkehr kann zur Übertragung verschiedener Krankheiten führen (z.B. HIV, Hepatitis B, Syphilis, etc.). Viele sexuell übertragbare Erkrankungen verlaufen zunächst für die Betroffenen unbemerkt, eine Übertragung ist dennoch möglich. Daher sollte bei Geschlechtsverkehr mit unbekannten Sexualpartner*innen stets mechanisch, also mit einem Kondom, verhütet werden.

Mückenschutz
Mücken können vor allem in den Tropen Krankheitserreger übertragen. Die Vermeidung von Insektenstichen reduziert somit das Risiko von mückenübertragbaren Erkrankungen (z.B. Malaria, Japanische Enzephalitis, Dengue-, Chikungunya- oder Gelbfieber). Am wirksamsten schützen vor Mücken ein imprägniertes Mückennetz (Imprägnierung mit Permethrin), Repellentien, die auf die unbedeckte Haut aufgetragen werden, und das Tragen langer, heller, leichter Kleidung. Fliegengitter vor den Fenstern und Klimaanlagen halten Mücken zusätzlich fern.

Straßenverkehr
Die größte Gefahr auf Reisen sind nicht die Infektionskrankheiten, sondern Verkehrsunfälle. Achten Sie daher auf Unterschiede im Straßenverkehr vor Ort (Rechts-/ Linksverkehr, viele Motorroller). Legen Sie einen Sicherheitsgurt an beziehungsweise setzen beim Motorradfahren eine Helm auf. Eine erhöhte Aufmerksamkeit beim Überqueren von Straßenkreuzungen ist geboten. Überfüllte Busse oder Minivans sollten vermieden werden.

Institut für Medizinische Mikrobiologie

Domagkstraße 10

48149 Münster

+49 251 83-52767

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