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Institut für
Genetik von
Herzerkrankungen (IfGH)

Herzforschung – Forschung mit Herz

Die beiden Abteilungen des IfGH verfolgen die translationale Vision "Science for the Human Heart and Rare Disease."

Das gleichzeitige Verstehen von physiologischen Vorgängen am Herzen und spezifischen, genetischen Veränderungen, die diese nachteilig beeinflussen und so zu seltenen Erkrankungen führen, ist uns wichtig. Neben dem vertieften Verständnis ist die Kenntnis der klinischen Ausprägung der Herzerkrankungen für die Beratung Betroffener wichtig, da es sich um sog. Seltene Erkrankungen (Häufigkeit <1: 2.000) handelt. Die Forschungsausrichtung des Instituts ist somit translational, from 'bench to bedside' und 'bedside to bench'.
 

Seit 1994 auf der genetischen Spur von vererbbaren Herzerkrankungen

Schlüsselarbeiten und die Veröffentlichung von Krankheitsgenen und ihrer physiologischen Funktion sind ein wesentlicher Bestandteil. So wurden mit unserer Beteiligung u.a. diese Krankheitsgene veröffentlicht:

 2018: GIRK-Kaliumkanal und Sinusknotenerkrankung
 2017: G-Proteine und Sinusknotenerkrankung
 2017: K2P-Kanäle und Kammerherzrhythmusstörungen (RVOT-VT)
 2014: K2P-Kanäle und Kammerherzrhythmusstörungen (PCCD + IVF)
 2009: Progressive kardiale Überleitungsstörung (FPHB-2; TRPM4)
 2004: Arrhythmogene, rechtsventrikuläre Kardiomyopathie (PKP2)
 2003: Sinusbradykardie (HCN4)
 2001: Plötzlicher Kindstod (KCNQ1)
 1998: Brugada-Syndrom 1 (SCN5A)
 1997: Jervell und Lange-Nielsen-Syndrom 2 (KCNE1)

Abteilung 2 | Zelluläre Elektrophysiologie und Molekularbiologie

Die Abteilung 2 (Leiter: Univ.-Prof. Dr. phil. nat. Guiscard Seebohm) ist im Besonderen an der Rolle von Ionenkanälen in verschiedenen Erkrankungen und an den Auswirkungen von Mutationen am Protein im zellulären Kontext (Strukutr-Funktionsbeziehung) interessiert.

Zudem werden aktuelle molekular-pharmakologische, strukturelle und biophysikalische Fragen in einem systemphysiologischen Ansatz bearbeitet.

Die Arbeitsgruppe Rezeptorstruktur und Funktion (Prof. Dr. rer. nat. N. Strutz-Seebohm) bearbeitet vor allem neurobiologische Fragen.

Weiterführende Informationen (Projekte, Förderungen, Veröffentlichungen) der Abteilung 2 sind auf der Website der Medizinischen Fakultät zu finden. 

Publikationen

Die Publikationen der beiden Abteilungen finden auf PubMed und in Google Scholar.

Förderung fördert

Die Arbeiten des IfGH werden seit vielen Jahren durch öffentliche und private Institutionen sowie Einzelpersonen gefördert. Wir danken sehr für diese wohlwollende Unterstützung, das Vertrauen und das Engagement in und für unsere Arbeit. Die Fördermittel werden sachgebunden zur Einstellung von Personal, Sachmitteln oder Investitionsmitteln verwendet. Dieses hat wesentlich zur Etablierung einer guten Infrastruktur für Forschung und Patientenversorgung geführt.

Drittmittel: Gelder aus öffentlicher Hand

Wichtige, öffentliche Drittmittelgeber (national wie international) haben die Forschungstätigkeiten der Arbeitsgruppe durch Sach-, Investitions- und Personalmittel unterstützt. Üblicherweise wurden die Forschungsanträge einem unabhängigen Gutachten- (sog. Peer Review-) Verfahren unterzogen. Das IfGH ist zudem externer Kooperationspartner des DZHK (Deutsches Zentrum für Herz- und Kreislaufforschung).

Spenden helfen

Sollten Sie Interesse an einer zweckgebundenen Spende oder einer anderen Unterstützung unserer Forschungstätigkeiten haben, würde uns das sehr freuen und helfen.

Ihr Kontakt zu uns
+49 251 83-55326
+49 251 83-52980
ifgh-office(at)ukmuenster.de

Institut für Genetik von Herzerkrankungen (IfGH)

Univ.-Prof. Dr. med. Eric Schulze-Bahr

Albert Schweitzer-Campus 1

48149 Münster