Klinische Infektiologie
Die Infektionsstation der Medizinischen Klinik B behandelt Patient*innen des gesamten Universitätsklinikums aufgrund von Infektionserkrankungen. Insgesamt stehen Kapazitäten für 14 Patient*innen zur Verfügung. Integriert sind fünf Isolierzimmer mit Schleusenfunktion für Patient*innen mit Infektionen, welche über die Luft übertragbar sind (zum Beispiel Influenza, Windpocken und Tuberkulose). Zu den bei uns behandelten Krankheitsbildern gehören unter anderem Infektionen mit multiresistenten Bakterien, die einer speziellen Antibiotika-Therapie bedürfen.
HIV-Infektion
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von Patient*innen mit einer HIV-Infektion und daraus resultierender AIDS-Erkrankung. Wir behandeln zudem begleitende, ebenfalls sexuell übertragbare Krankheiten wie Syphilis, Gonorrhoe und Herpes sowie opportunistische Infektionen (Toxoplasmose, Cytomegalie-Virus-Infektionen, Pilzinfektionen).
Infektionen des Magen-Darmtrakts
Als Abteilung der Klinik für Gastroenterologie und Hepatologie verfügen wir außerdem über eine hohe Expertise in der Diagnostik und Therapie von Infektionen des Magen-Darmtrakts, unter anderem mit Hepatitis-Viren (zum Beispiel Hepatitis A, B, C) und Durchfallerregern wie Noroviren und Salmonellen sowie Clostridien. Nach der stationären Behandlung werden unsere Patient*innen in unserer infektiologische Ambulanz weiterbehandelt.
Ambulante, parenterale Antiinfektivatherapie (APAT)
Neu etabliert ist die Versorgung von Patient*innen mittels ambulanter, parenteraler Antiinfektivatherapie (APAT). Dieses neuartige Versorgungskonzept ermöglicht es ausgewählten Patient*innen, ihre intravenöse Therapie zu Hause fortzuführen. Die Patient*innen werden dann über die APAT-Ambulanz weiterbetreut.
