Allgemeinstationen
Unsere Allgemeinstationen befinden sich auf den Ebenen 12 im Westturm des UKM. Hier wird das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen behandelt. Alle stationären Patient*innen müssen sich zunächst im Westturm auf Ebene 05 anmelden.

Univ.-Prof. Dr. med. Gerd Meyer zu Hörste
Leitender Oberarzt
- Facharzt für Neurologie, Intensivmedizin
- Ärztlicher Leiter des Studienzentrums Neuroimmunologie
- Leiter des Neuromuskulären Zentrums, Fachbezogene Genetische Beratung
- Medizinischer Leiter des Liquorlabors



Linda Haßmann
Stationsassistentin Normal- u. Wahlleistungsstation
Privatstation
Unsere Privatstation befindet sich auf der Ebene 12 im Westturm des UKM. Hier wird das gesamte Spektrum neurologischer Erkrankungen behandelt.

Univ.-Prof. Dr. med Sonja Suntrup-Krüger
Oberärztin der Privatstation
- Fachärztin für Neurologie, Intensivmedizin
- Inhaberin der Stiftungsprofessur für Neurogene Dysphagie
- Leitung der Dysphagieambulanz
- FEES-Zertifikat der DGD und europäisches FEES-Zertifikat der ESSD
- Leitung Elektrophysiologie – Bereich Evozierte Potentiale (EP)
- DGKN-Zertifikat NLG/EMG und EP (Ausbilderzertifikat)

Natalia Fischer
Wahlleistung-Managerin
- Sekretariat Privatambulanz
Kontakt



Linda Haßmann
Stationsassistentin Normal- u. Wahlleistungsstation
Tagesklinik
In der Neurologischen Tagesklinik werden Diagnostik und Therapie des gesamten Spektrums neurologischer Erkrankungen und Fragestellungen angeboten, die einen i.d.R. mehrtätigen teilstationären Aufenthalt erfordern. Die Station steht werktags von 08.00–16.00 Uhr zur Verfügung und bietet für Patient*innen, die ausreichend mobil sind und eine Anreise von nicht mehr als 60 km haben, eine attraktive Alternative zu einer vollstationären Behandlung. Eine stationäre Einweisung ist notwendig.

Prof. Dr. med. Matthias Schilling
Stellvertretender Direktor
Facharzt für Neurologie, Intensivmedizin

Stroke Unit
Patient*innen mit Schlaganfall oder Verdacht darauf werden am UKM von besonders geschulten Ärzt*innen und Pflegenden auf einer zertifizierten Stroke Unit behandelt. Dafür stehen insgesamt 17 mit Überwachungsmonitoren ausgestattete Betten auf der Station 11 A West zur Verfügung.
Auf unserer personell und apparativ speziell ausgestatteten zertifizierten Stroke Unit wird eine nach modernsten Standards ausgerichtete Schlaganfallbehandlung gewährleistet. Durch das kontinuierliche 3-Schichtsystem wird „rund um die Uhr“ eine ärztliche Kompetenz für die Schlaganfallbehandlung vorgehalten.
Mit Hilfe der Lysetherapie, die innerhalb von 4,5 Stunden nach Schlaganfallbeginn durchgeführt werden kann, wird die spätere Infarktgröße und damit das Ausmaß der Behinderung bei vielen Patienten wirksam verringert. Zudem kommen bei Patient*innen mit besonders schweren Schlaganfällen interventionelle Therapieverfahren zum Einsatz, die in Kooperation mit der hiesigen Neuroradiologie durchgeführt werden. Es besteht außerdem eine enge Zusammenarbeit mit der Kliniken für Neurochirurgie, Gefäßchirurgie und Kardiologie, die eine interdisziplinäre Behandlung der Patient*innen auf höchstem Niveau sicherstellt. Eine differenzierte Abstimmung mit dem Rettungswesen in Münster sowie den umliegenden Krankenhäusern, die nicht über eine Stroke Unit verfügen, ermöglicht eine rasche Patientenzuweisung und somit einen schnellen Behandlungsbeginn ohne Zeitverzug. Unmittelbar nach der stationärer Aufnahme erfolgt durch das Team aus Ärzt*innen und Pflegepersonal eine sorgfältige Überwachung der betroffenen Patient*innen, so dass drohende Komplikationen frühzeitig erkannt und verhindert werden können. Eine bedarfsgerechte Pflege sowie physiotherapeutische, logopädische und ggf. ergotherapeutische Behandlungen werden noch auf der Stroke Unit eingeleitet, um den entstandenen Defiziten so früh wie möglich zielgerichtet zu begegnen. Eine umfassende Diagnostik dient schließlich als Basis für eine optimale Vorbeugung von Wiederholungsereignissen. Durch die täglichen Teambesprechungen mit dem Sozialdienst wird die weitere Behandlung und poststationäre Versorgung der Betroffenen gemeinsam mit ihren Familienangehörigen vorbereitet.

Priv.-Doz. Dr. med. Antje Schmidt-Pogoda
Fachärztin für Neurologie, Intensivmedizin
- Oberärztin Stroke Unit
- DEGUM-Ausbilder-Zertifikat Neurologische Ultraschalldiagnostik
- Leiterin der neurovaskulären Ambulanz
- Leiterin des neurovaskulären Ultraschalllabors
- Sprecherin des Neurovaskulären Netzwerkes Westfalen plus

Priv.-Doz. Dr. med. Paul Muhle
Oberarzt Akutneurologie
- Facharzt für Neurologie, Intensivmedizin
- Leitung der allgemeinneurologischen Sprechstunde
- Stv. Leitung Dysphagieambulanz
- FEES-Ausbilderzertifikat der DGD und ESSD
- ABS-Experte
Kontakt


Maik Schreckenberg
Stv. Stationsleitung Pflege, Stroke Unit

Intensivstation
Für Patient*innen, die intensivmedizinisch betreut werden müssen, hält das UKM 13 Betten auf der Station 10 A West bereit (Eingang West, dann Aufzug in die 10. Etage).

Prof. Dr. Dr. med. habil. Oliver Grauer
Oberarzt der Klinik für Neurologie
Leiter der interdisziplinären Neuroonkologie
Stv. Sprecher des Hirntumorzentrums
Facharzt für Neurologie, Intensivmedizin, medikamentöse Tumortherapie
Kontakt

Marco Chmielewski
Stv. Stationsleitung Pflege Intensivstation
Neuromuskuläres Zentrum
Der klinische Kooperationsverbund des Neuromuskulären Zentrums (NMZ) Münster/Osnabrück behandelt neuromuskulär erkrankte Patient*innen aus dem Einzugsgebiet des Universitätsklinikums Münster (UKM) und des Klinikums Osnabrück. Seit der Gründung des NMZ im Jahr 1995 besteht eine enge Verzahnung und Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Partnerinstitutionen und innerhalb des UKM.
Die folgenden Kliniken und Institute sind am NMZ Münster/Osnabrück beteiligt:
- Klinik für Neurologie am UKM
- Klinik für Kardiologie III: Angeborene Herzfehler (EMAH) und Klappenerkrankungen
- Labor für Neurologische Molekulardiagnostik am UKM
- Nicht-invasive Heimbeatmung – Standort UKM Marienhospital Steinfurt
- Klinik für Kinderheilkunde am UKM
- Klinik für Neurochirurgie am UKM
- Klinik und Poliklinik für Allgemeine Orthopädie am UKM
- Abteilung für Kinderorthopädie, Deformitätenrekonstruktion und Fußchirurgie am UKM
- Institut für Neuropathologie am UKM
- Klinik für Medizinische Genetik am UKM
- Neurologische Klinik des Klinikum Osnabrück
- DGM Sozialberatung, Abteilung für Physikalische Therapie Weserbergland-Klinik Höxter
- Abteilung für Orthopädie Weserbergland-Klinik Höxter
- Abteilung für Neurologie Weserbergland-Klinik Höxter
- Kinder- und Jugendmedizin Clemens Hospital Münster
Im NMZ werden Patient*innen mit dem ganzen Spektrum der neuromuskulären Erkrankungen ambulant sowie stationär betreut.
In der neuromuskulärem Spezialambulanz der Klinik für Neurologie des UKM werden erwachsene neuromuskulär erkrankte Patient*innen in enger Abstimmung zwischen Poliklinik, stationärem und teilstationärem Bereich und den Abteilungen für Krankengymnastik und Ergotherapie sowie in Zusammenarbeit mit den anderen beteiligten Instituten und Kliniken des NMZ diagnostiziert, behandelt und oft langfristig betreut. Patient*innen mit schlafbezogenen Atmungsstörungen infolge einer neuromuskulären Erkrankung werden im Tochterunternehmen des UKM, dem Marienhospital Steinfurt, betreut. Für eine erweiterte neurologische Diagnostik und Therapie werden Patient*innen teilstationär aufgenommen. Schwerstkranke neuromuskuläre Patient*innen können elektiv auf der Intensivstation der Klinik für Neurologie behandelt werden, wenn dies erforderlich ist. Darüber hinaus erfolgt die Transition von jugendlichen Patient*innen aus der Kinderheilkunde des Clemens-Hospitals wie auch der Neuropädiatrie des UKM in die neuromuskuläre Sprechstunde der Klinik für Neurologie des UKM.
Einen besonderen Schwerpunkt stellt die Diagnose hereditärer neuromuskulärer Erkrankungen da. Die ermächtigten Ärzt*innen verfügen über die fachgebundene genetische Weiterbildung. Zahlreiche molekulargenetische Untersuchungen – sowohl Einzelgendiagnostik als auch Gen-Chip Diagnostik können im Labor für neurologische molekulare Diagnostik durchgeführt werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die medizinische und sozialmedizinische Betreuung von Patient*innen mit hereditären Neuropathien, amyotropher Lateralsklerose, myotoner Dystrophie und Morbus Pompe. Zusätzlich ist die Behandlung von Patient*innen mit entzündlichen neuromuskulären Erkrankungen (Immunneuropathien, Myositiden) ein besonderer Fokus.

Univ.-Prof. Dr. med. Gerd Meyer zu Hörste
Leitender Oberarzt
- Facharzt für Neurologie, Intensivmedizin
- Ärztlicher Leiter des Studienzentrums Neuroimmunologie
- Leiter des Neuromuskulären Zentrums, Fachbezogene Genetische Beratung
- Medizinischer Leiter des Liquorlabors

Priv.-Doz. Dr. Dr. med. Sarah Wiethoff
Funktionsoberärztin
- Fachärztin für Neurologie
- Fachgebundene genetische Beratung
- Ärztliche Leitung Neurogenetik
Kontakt
Kompetenzzentrum Multiple Sklerose und Neuroimmunologie
Das Management entzündlicher Erkrankungen des Nervensystemswird individueller und damit auch komplexer. Bei der Behandlung von z. B. Multipler Sklerose, Neuromyelitis optica Spektrum Erkrankungen und Myasthenia gravis müssen immer mehr Faktoren berücksichtigt werden. Neue Entwicklungen in Prognose, Diagnose und Überwachung mittels Biomarkern ermöglichen personalisierte Therapien. Zudem betreffen derart komplexe Krankheiten meist nicht nur ein Fachgebiet. Ärzt*innen der unterschiedlichen Disziplinen müssen zusammenarbeiten, um die bestmögliche medizinische Versorgung zu gewährleisten. Dazu gibt es am UKM das Kompetenzzentrum „MS und Neuroimmunologie“. Wir bieten Patient*innen zielgerichtete Diagnostik sowie individuelle Therapieberatung und -begleitung.
Dazu:
- stärken wir die interdisziplinären Zusammenarbeit in der Behandlung von entzündlich-neurologischen Erkrankungen.
- veranstalten wir interaktive Fortbildungen wie das Immunoboard Neurologie und das Münsteraner Neuroimmunologie Symposium.
- optimieren wir Versorgungsstrukturen auf Basis der neuesten Forschungsergebnisse.
- entwickeln wir eigene, innovative Therapieansätze und stärken international sichtbare translationale Forschung und Kooperation.
Im Neuroimmunologischen Kompetenznetzwerk Münsterland kooperieren wir eng mit klinischen Abteilungen und Institutionen sowie mit niedergelassenen Neurolog*innen. So optimieren wir die Betreuung unserer Patient*innen.
Kern der Krankenversorgung sind unsere Spezialsprechstunden für Patient*innen mit Diagnose oder Verdacht auf diese Erkrankungen:
- Multiple Sklerose und anderen entzündlichen Erkrankungen des zentralen Nervensystems
- Neuromuskläre Erkrankungen einschließlich Myasthenie
- Autoimmunenzephalitiden.
Sprechstunde
Zentrale Terminvergabe für ambulante Vorstellungen
+49 251 83-48016
Mo–Fr: 08.00–10.00 Uhr und 12.30–14.00 Uhr
ambulanztermine.neurologie(at)ukmuenster.de
Unsere Ambulanz befindet sich im Zentralklinikum, Albert-Schweitzer-Campus 1, Westturm, Ebene 05.
Wenn Sie zu einem ambulanten Termin in der Klinik erscheinen, dann melden Sie sich bitte zuerst an der Leitstelle 05 West im Zentralklinikum.
Bitte bringen Sie eine Überweisung von Ihrem Haus- oder Facharzt oder Ihrer -ärztin sowie alle Ihre Unterlagen (z. B. MRT-Bilder) mit.
Wir sind als führendes Zentrum in verschiedenen nationalen und internationalen Expertengremien und Gesellschaften tätig, darunter
- das Kompetenznetz Multiple Sklerose (KKNMS),
- die Deutsche Multiple-Sklerose-Gesellschaft (DMSG)
- die Neuromyelitis optica-Studiengruppe (NEMOS)
- der Deutschen Myasthenie-Gesellschaft (DMG)
- das deutsche Netzwerk zur Erforschung von Autoimmunenzephalitiden (GENERATE)
- die International Society for Neuroimmunology (ISNI)
Hier arbeiten wir aktiv an Leitlinien und Empfehlungen zum Management von entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems mit. Zudem stehen wir in regelmäßigen Austausch und intensiver wissenschaftlicher Kooperation mit anderen internationalen Zentren für MS und Neuroimmunologie.

Univ.-Prof. Dr. med. Jan Lünemann, MBA
Oberarzt
- Facharzt für Neurologie
- Leiter der neuroimmunologischen Ambulanz
- Ärztlicher Leiter des Studienzentrums Neuroimmunologie
- Universitätsprofessur für Neurologie mit Schwerpunkt Neuroimmunologie
Kontakt

Univ.-Prof. Dr. med. Gerd Meyer zu Hörste
Leitender Oberarzt
- Facharzt für Neurologie, Intensivmedizin
- Ärztlicher Leiter des Studienzentrums Neuroimmunologie
- Leiter des Neuromuskulären Zentrums, Fachbezogene Genetische Beratung
- Medizinischer Leiter des Liquorlabors

Univ.-Prof. Dr. med. Luisa Klotz
Geschäftsführende Oberärztin
- Fachärztin für Neurologie
- Ärztliche Leiterin des Studienzentrums Neurologie
- Ärztliche Leiterin des Studienzentrums Neuroimmunologie
- Leiterin der neuroimmunologischen Ambulanz
- Universitätsprofessur für Neurologische Immuntherapie
Kontakt

Dr. med. Catharina Korsukewitz
Funktionsoberärztin
- Fachärztin für Neurologie
- Fachgebundene genetische Beratung
- DGKN-Zertifikat NLG/EMG und neurologischer Ultraschall
- Leiterin der Neuroimmunologischen Ambulanz

Priv.-Doz. Dr. med. Dr. Stjepana Kovac
Fachärztin für Neurologie
- Oberärztin der Epilepsie-Station, Epileptologin (DGfE)
- Leiterin des Epilepsiezentrums Münster-Osnabrück (Standort Münster)
- Ärztliche Leitung der Neuropsychologie
Kontakt
Interdisziplinäres Myastheniezentrum (iMZ)
Die Myasthenia gravis zeigt sich in ganz unterschiedlichen Symptomen: Schwäche in den Muskeln, Schwierigkeiten beim Greifen und Heben, rasches Ermüden. Aber auch Probleme, die Augeblider zu heben, den Mund zu schließen, zu sprechen, zu lachen, oder zu essen. Deshalb bedarf es speziell geschulter Fachärzte, um die Ursache der Beschwerden richtig zu erkennen. Seit August 2019 finden sich diese Experten am interdisziplinären Myastheniezentrum (iMZ) des Universitätsklinikums Münster mit seiner Spezialambulanz.
Hier kümmern sich Kolleg*innen aus der Thoraxchirurgie, Physiotherapie, Logopädie und Neurologie Hand in Hand um die Betreuung der Betroffenen. Denn die Myasthenia gravis (MG) kann gut behandelt werden. Um die chronisch Kranken auf ihrem Weg von der Kinder- und Jugend- in die Erwachsenenmedizin optimal zu begleiten, sind die Pädiat*innen eng in das Konzept eingebunden. Sie sind neben anderen Fachdisziplinen beteiligt, wenn komplexe Krankheitsgeschichten in der neuroimmunologischen Fallkonferenz besprochen werden. Je nach individueller Situation verordnen die Ärztinnen und Ärzte nach eingehender Diagnostik spezielle Medikamente oder Hilfsmittel, beschließen Zusatzuntersuchungen, eine Betreuung durch die Sozialmediziner oder eine stationäre Aufnahme. Insbesondere für Schluckstörungen gibt es in Münster eine weitreichende Expertise. Treten myasthene Krisen auf, stehen auf der Überwachungs- und Intensivstation alle notwendigen Therapien jederzeit bereit.
Neben der klinischen Versorgung wird ein wesentliche Fokus auf die weitere Erforschung der Myasthenie gelegt. So kooperiert das iMZ Münster mit anderen Zentren, um under anderem aus Blutproben eine Biobank aufzubauen. Zudem ist Münster Partner des Myasthenieregisters der Deutschen Myasthenie-Gesellschaft, das detaillierte klinische Informationen für die optimale Betreuung liefert. Durch diese enge Verzahnung werden einerseits die Facetten der vielfältigen Krankheit dokumentiert, was langfristig bei der schwierigen Diagnose helfen kann. Andererseits kann anhand der Proben die genaue Wirkung von Therapien analysiert und das Ansprechen ggf. vorhergesagt werden.
Betroffene werden in Münster langfristig betreut: Neben einer ausführlichen Diagnostik erhalten sie unter anderem über die Studien die neueste medikamentöse Behandlung, und werden in der Ambulanz von kompetenten Medizinern behandelt.

Univ.-Prof. Dr. med. Jan Lünemann, MBA
Oberarzt
- Facharzt für Neurologie
- Leiter der neuroimmunologischen Ambulanz
- Ärztlicher Leiter des Studienzentrums Neuroimmunologie
- Universitätsprofessur für Neurologie mit Schwerpunkt Neuroimmunologie
Kontakt

Univ.-Prof. Dr. med. Gerd Meyer zu Hörste
Leitender Oberarzt
- Facharzt für Neurologie, Intensivmedizin
- Ärztlicher Leiter des Studienzentrums Neuroimmunologie
- Leiter des Neuromuskulären Zentrums, Fachbezogene Genetische Beratung
- Medizinischer Leiter des Liquorlabors
Elektrophysiologielabor
Im Elektrophysiologielabor der Klinik für Neurologie wird das gesamte Spektrum an Diagnostik für die Stationen der Klinik für Neurologie, die Ambulanzen und Spezialsprechstunden der Klinik für Neurologie sowie für die anderen Kliniken des UKM angeboten. Hierzu gehören folgende Untersuchungen:
- Elektroneurographie
- Repetitive Stimulationsmethoden
- Tremoranalyse
- Sympathische Hautantwort
- Elektromyographie
- Evozierte Potentiale (MEP, SEP, AEP, VEP)
- Hirnstammreflexe
- Ereigniskorrelierte Potentiale (P300)
In dem Labor werden im Rahmen des Ausbildungscurriculums 2 Assistenzärzt*innen in allen Untersuchungen ausgebildet. Die Ausbildungsstätte ist von der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) anerkannt.
Sprechstunde
Zentrale Terminvergabe für ambulante Vorstellungen
+49 251 83-48016
Mo–Fr: 08.00–10.00 Uhr und 12.30–14.00 Uhr
ambulanztermine.neurologie(at)ukmuenster.de
Unsere Ambulanz befindet sich im Zentralklinikum, Albert-Schweitzer-Campus 1, Westturm, Ebene 05.
Wenn Sie zu einem ambulanten Termin in der Klinik erscheinen, dann melden Sie sich bitte zuerst an der Leitstelle 05 West im Zentralklinikum.
Bitte bringen Sie eine Überweisung von Ihrem Haus- oder Facharzt oder Ihrer -ärztin sowie alle Ihre Unterlagen (z. B. MRT-Bilder) mit.

Prof. Dr. med. Matthias Schilling
Stellvertretender Direktor
Facharzt für Neurologie, Intensivmedizin

Univ.-Prof. Dr. med Sonja Suntrup-Krüger
Oberärztin der Privatstation
- Fachärztin für Neurologie, Intensivmedizin
- Inhaberin der Stiftungsprofessur für Neurogene Dysphagie
- Leitung der Dysphagieambulanz
- FEES-Zertifikat der DGD und europäisches FEES-Zertifikat der ESSD
- Leitung Elektrophysiologie – Bereich Evozierte Potentiale (EP)
- DGKN-Zertifikat NLG/EMG und EP (Ausbilderzertifikat)

Priv.-Doz. Dr. med. Inga Claus
Oberärztin
- Fachärztin für Neurologie
- Leitung Bereich Parkinsonsyndrome und andere Bewegungsstörungen
- Stv. Leitung Elektrophysiologie – Bereich Evozierte Potentiale (EP)
- DGKN-Zertifikat NLG/EMG und EP
- FEES-Zertifikat der DGD und europäisches FEES-Zertifikat der ESSD
- Fachgebundene humangenetische Beratung
Kontakt


Funktionsbereich Neuropsychologie
Neuropsycholog*innen untersuchen und behandeln Patient*innen, die über Veränderungen der geistigen Leistungsfähigkeit klagen. Manchmal sind es aber auch Veränderungen in der Stimmung, im Verhalten oder der Persönlichkeit, über die Angehörige sich Sorgen machen. Solche Veränderungen können durch eine neurologische Erkrankung ausgelöst worden sein. Nicht selten sind aber auch psychische Erkrankungen wie bspw. eine depressive Verstimmung hierfür verantwortlich. Neuropsycholog*innen helfen den Zuweisenden bei der diagnostischen Einordnung von derartigen Veränderungen.
Der Anlass zu einer neuropsychologischen Untersuchung ist vielfältig, da sich Veränderungen der geistigen Leistungsfähigkeit oder andere Auffälligkeiten oft nicht klar präsentieren oder schleichend beginnen. Dennoch können wir Ihnen mit folgenden Beispielen eine Orientierung geben:
- Sie sind älter geworden und bemerken übermäßige Probleme mit dem Gedächtnis oder der Konzentration.
- Sie haben eine neurologische Erkrankung (z.B. Parkinson-Erkrankung, Epilepsie, Entzündung des Gehirns, Schädel-Hirntrauma) und beobachten ein Nachlassen der geistigen Leistungsfähigkeit.
- Sie leiden unter psychischen Veränderungen (z.B. einer depressiven Verstimmung, Gereiztheit oder Ängsten) und es soll eine Verursachung durch eine Hirnerkrankung ausgeschlossen werden.
Eine neuropsychologische Untersuchung ist in der Regel eine umfangreiche Untersuchung von kognitiven und emotional affektiven Funktionen und deren Auswirkungen auf das Verhalten. Sie sollten etwa zwei Stunden für die Untersuchung einplanen und ausgeruht sein. Zu Beginn informiert sich der der die Untersuchende ausführlich über den Krankheitsverlauf und Ihre Beschwerden. Im Anschluss daran wird die geistige Leistungsfähigkeit mit Hilfe von bewährten testpsychologischen Verfahren untersucht. Sollten Sie eine Lesebrille oder ein Hörgerät benötigen, so bringen Sie diese bitte zur Untersuchung mit. Da man Veränderungen an sich selbst manchmal nicht in vollem Umfang bemerkt, kann es zudem hilfreich sein, wenn auch ein*e nahe*r Angehörige*r Sie begleitet und bereit ist, dem*der Untersuchenden seine Beobachtungen mitzuteilen.
Eine neuropsychologische Untersuchung umfasst die Erhebung von Anamnese und Fremdanamnese, Verhaltensbeobachtung und standardisierte Testverfahren und Verhaltensproben. Dabei werden die verschiedenen Funktionsbereiche systematisch untersucht, wie beispielsweise:
- Visuelle Wahrnehmung (u.a. Gesichtsfeldausfälle, Agnosien)
- Akustische/taktile/olfaktorische Wahrnehmung
- Hemi-Neglect
- Räumliche Störungen
- Aufmerksamkeitsstörungen
- Gedächtnisstörungen
- Exekutive Störungen
- Störungen der Sprache (Neurolinguistik) einschließlich
Rechenstörungen - Motorische Störungen
- Affektive und emotionale Störungen
- Verhaltensstörungen
- Krankheitseinsicht und Krankheitsverarbeitung
Neuropsychologische Untersuchungen können auch in Englisch durchgeführt werden. Patient*innen, die weder Deutsch noch Englisch beherrschen, können ggf. mit Hilfe eines Dolmetscher oder einer Dolmetscherin aus dem Hause untersucht werden.
Neuropsychologische Untersuchungen erfolgen im Zentralklinikum in den Räumen der Klinik für Neurologie. Eine Überweisung erfolgt zumeist über einen Neurologen oder Psychiater, eine Neurologin oder Psychiaterin. Von dort aus erfolgt gewöhnlich die Zuweisung in die Tagesklinik oder die Ambulanz unserer Klinik. Hier wird dann überprüft, ob eine neuropsychologische Testung notwendig ist.
Für Studierende der Fachrichtungen Psychologie und Kognitive Neurowissenschaften bieten wir Praktika an. Wir erfüllen die Bedingungen für das Orientierungspraktikum (vgl. PsychThApprO §14) und die Berufsqualifizierende Tätigkeit I (vgl. § 15 PsychThApprO).
Bewerbungen gerne über Praktikum | Uniklinik Münster (ukm.de)
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Kloth, nadine.kloth(at)ukmuenster.de

Dipl.-Psych. Sabine Bruchmann
Psychologische Leitung
Klinische Neuropsychologin GNP

Dr. phil Nadine Kloth
Diplom-Psychologin
Psychologische Psychotherapeutin
Kontakt

Dr. rer. nat. Nils Landmeyer
M. Sc. Psychologie
Psychologischer Psychotherapeut (VT)
Kontakt

Sara Papenbrock
Studentische Hilfskraft
Psychologiestudentin
Kontakt

Jenny Richlich
Studentische Hilfskraft
Psychologiestudentin
Kontakt
Early Clinical Trial Unit (ECTU)
Die Fortschritte in der Medizin waren in den vergangenen Jahren immens. Egal, ob neue Medikamente oder technische Behandlungsmethoden: Immer haben Grundlagenwissenschaften und klinische Medizin eng zusammengearbeitet, um diese Entwicklung voranzutreiben. Frühe klinische Studien der Phasen I/II sind dabei zentral.
Um die Durchführung solcher frühen klinischen Studien zu optimieren, haben die Medizinische Fakultät der Universität und das Universitätsklinikum Münster ihre Kompetenzen gebündelt und gemeinsam die Early Clinical Trial Unit (ECTU) gegründet. Durch ihre enge Anbindung an ein Zentrum der Deutschen Universitätsmedizin bietet sie die Rahmenbedingungen, um frühe klinische Studien an neuen Medikamenten sicher durchzuführen. Die Klinik für Neurologie freut sich, zu den Gründungsmitgliedern der ECTU zu gehören.
Klinische Translationsplattform
Ein besonderes Anliegen der Klinik für Neurologie ist eine enge Verzahnung von Klinik und Forschung. Um patientennahe Forschung auf hohem Niveau zu ermöglichen, wurde eine klinische Translationsplattform etabliert. Mit ihrer Hilfe können translationale Forschungsfragen anhand einer Vielzahl etablierter und standardisierter Methoden bearbeitet werden. Die Translationsplattform unterstützt die Konzeption und Durchführung wissenschafts-initiierter Forschungsprojekte an unterschiedlichen Patientenkohorten, die standardisierte Analyse von Patientenmaterial bei multizentrischen klinischen Studien sowie die Etablierung wissenschaftlicher Analysemethoden zur gezielten Beantwortung translationaler Fragen. Aktuell bearbeiten wir Forschungsprojekte zu unterschiedlichen neurologischen Krankheitsbildern wie der Multiplen Sklerose (MS), dem Schlaganfall, demenziellen Erkrankungen sowie Autoimmunenzephalitiden, einige davon im von der DFG geförderten Sonderforschungsbereich TR128 "Multiple Sklerose" und dem Kompetenznetz MS.
In den vergangenen Jahren haben wir eine Reihe wissenschaftsinitiierter Studien zur MS erfolgreich durchgeführt (z. B. die Studien ToFingo Successor, DIMAT und ALAIN). Zudem dient die Translationsplattform als zentrale Analyseeinheit von Proben aus den multizentrischen klinischen Studien TERIDYNAMIC sowie ENSEMBLE.
Innerhalb der Klinik für Neurologie arbeiten wir eng mit der neurologischen Biobank, dem Studienzentrum Neurologie sowie dem Liquorlabor zusammen.

Folgende Methoden werden angewendet:
- Standardisierte funktionelle 13-Farben-Durchflusszytometrie mit multidimensionaler Analyse mittels verschiedener Algorithmen (verantwortlich: C. Groß und L. Klotz)
- Funktionelle Analyse des Immunzellmetabolismus, also mitochondrialer Atmungsaktivität, Glykolyse und Fettsäureoxidation (verantwortlich: L. Klotz)
- Analyse des T-Zell-Rezeptor-Repertoires mittels Sequenzierung (verantwortlich: L. Klotz, C. Groß und N. Schwab) RNA-Sequenzierungs-Plattform einschließlich single cell RNAseq (verantwortlich: Gerd Meyer zu Hörste)
- Analyse des Darm-Mikrobioms (verantwortlich: L. Klotz in Kollaboration mit dem Institut für Hygiene, UKM)

Univ.-Prof. Dr. med. Luisa Klotz
Geschäftsführende Oberärztin
- Fachärztin für Neurologie
- Ärztliche Leiterin des Studienzentrums Neurologie
- Ärztliche Leiterin des Studienzentrums Neuroimmunologie
- Leiterin der neuroimmunologischen Ambulanz
- Universitätsprofessur für Neurologische Immuntherapie
Kontakt
Dr. rer. nat. Catharina Groß
Verantwortlich für den Bereich Durchflusszytometrie
catharina.gross(at)ukmuenster.de
Prof. Dr. rer. nat. Nicholas Schwab
Verantwortlich für den Bereich TCR-Sequenzierung
nicholas.schwab(at)ukmuenster.de
Prof. Dr. med. Gerd Meyer zu Hörste
verantwortlich für den Bereich RNA-Sequenzierung
gerd.meyerzuhoerste(at)ukmuenster.de
Dr. rer. medic. Timo Wirth
Durchflusszytometrie
timo.wirth(at)ukmuenster.de
Dr. rer. nat. Maren Lindner
TCR-Sequenzierung
maren.lindner(at)ukmuenster.de
Maj Capteyn, M. Sc.
Biologisch-technische Assistentin
maj.frankenberg(at)ukmuenster.de
Janine Meyer, M.Sc.
Biologisch-technische Assistentin
janine.meyer(at)ukmuenster.de
Carolin Potthoff, M.Sc.
Biologisch-technische Assistentin
carolin.potthoff(at)ukmuenster.de
Olga Steinberg, M.Sc.
olga.steinberg(at)ukmuenster.de
Schneider-Hohendorf T, Görlich D, Savola P, Kelkka T, Mustjoki S, Gross CC, Owens GC, Klotz L, Dornmair K, Wiendl H, Schwab N. Sex bias in MHC I-associated shaping of the adaptive immune system. Proc Natl Acad Sci U S A. 2018 Feb 27;115(9):2168-217.
Breuer J, Herich S, Schneider-Hohendorf T, Chasan AI, Wettschureck N, Gross CC, Loser K, Zarbock A, Roth J, Klotz L, Wiendl H, Schwab N. Dual action by fumaric acid esters synergistically reduces adhesion to human endothelium. Mult Scler. 2018 Dec;24(14):1871-1882.
Gross CC, Ahmetspahic D, Ruck T, Schulte-Mecklenbeck A, Schwarte K, Jörgens S, Scheu S, Windhagen S, Graefe B, Melzer N, Klotz L, Arolt V, Wiendl H, Meuth SG, Alferink J. Alemtuzumab treatment alters circulating innate immune cells in multiple sclerosis. Neurol Neuroimmunol Neuroinflamm. 2016 Oct 12;3(6):e289
Gross CC, Schulte-Mecklenbeck A, Hanning U, Posevitz-Fejfár A, Korsukewitz C, Schwab N, Meuth SG, Wiendl H, Klotz L. Distinct pattern of lesion distribution in multiple sclerosis is associated with different circulating T-helper and helper-like innate lymphoid cell subsets. Mult Scler. 2017 Jun;23(7):1025-1030.
Gross CC, Schulte-Mecklenbeck A, Rünzi A, Kuhlmann T, Posevitz-Fejfár A, Schwab N, Schneider-Hohendorf T, Herich S, Held K, Konjević M, Hartwig M, Dornmair K, Hohlfeld R, Ziemssen T, Klotz L, Meuth SG, Wiendl H. Impaired NK-mediated regulation of T-cell activity in multiple sclerosis is reconstituted by IL-2 receptor modulation. Proc Natl Acad Sci U S A. 2016 May 24;113(21):E2973-82.
Gross CC, Schulte-Mecklenbeck A, Klinsing S, Posevitz-Fejfár A, Wiendl H, Klotz L. Dimethyl fumarate treatment alters circulating T helper cell subsets in multiple sclerosis. Neurol Neuroimmunol Neuroinflamm. 2015 Dec 10;3(1):e183. Klotz L, Grützke B, Eveslage M, Deppe M, Gross CC, Kirstein L, Posevitz-Fejfar A, Schneider-Hohendorf T, Schwab N, Meuth SG, Wiendl H. Assessment of immune functions and MRI disease activity in relapsing-remitting multiple sclerosis patients switching from natalizumab to fingolimod (ToFingo-Successor). BMC Neurol. 2015 Jun 23;15:96.
Grützke B, Hucke S, Gross CC, Herold MV, Posevitz-Fejfar A, Wildemann BT, Kieseier BC, Dehmel T, Wiendl H, Klotz L. Fingolimod treatment promotes regulatory phenotype and function of B cells. Ann Clin Transl Neurol. 2015 Feb;2(2):119-30.
Miske R, Gross CC, Scharf M, Golombeck KS, Hartwig M, Bhatia U, Schulte-Mecklenbeck A, Bönte K, Strippel C, Schöls L, Synofzik M, Lohmann H, Dettmann IM, Deppe M, Mindorf S, Warnecke T, Denno Y, Teegen B, Probst C, Brakopp S, Wandinger KP, Wiendl H, Stöcker W, Meuth SG, Komorowski L, Melzer N. Neurochondrin is a neuronal target antigen in autoimmune cerebellar degeneration. Neurol Neuroimmunol Neuroinflamm. 2016 Dec 5;4(1):e307.
Schneider-Hohendorf T, Mohan H, Bien CG, Breuer J, Becker A, Görlich D, Kuhlmann T, Widman G, Herich S, Elpers C, Melzer N, Dornmair K, Kurlemann G, Wiendl H, Schwab N. CD8(+) T-cell pathogenicity in Rasmussen encephalitis elucidated by large-scale T-cell receptor sequencing. Nat Commun. 2016 Apr 4;7:11153.
Schwab N, Schneider-Hohendorf T, Pignolet B, Spadaro M, Görlich D, Meinl I, Windhagen S, Tackenberg B, Breuer J, Cantó E, Kümpfel T, Hohlfeld R, Siffrin V, Luessi F, Posevitz-Fejfár A, Montalban X, Meuth SG, Zipp F, Gold R, Du Pasquier RA, Kleinschnitz C, Jacobi A, Comabella M, Bertolotto A, Brassat D, Wiendl H. PML risk stratification using anti-JCV antibody index and L-selectin. Mult Scler. 2016 Jul;22(8):1048-60.
