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Klinik für
Nuklearmedizin

Forschung und Innovation

Neue Entwicklungen in der Nuklearmedizin eröffnen wegweisende Möglichkeiten für eine präzisere Diagnostik und individuell angepasste Therapien. Durch die Verbindung von klinischer Erfahrung, molekularer Bildgebung, Radiopharmazie und moderner Medizintechnologie leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Nuklearmedizin. Unser Ziel ist es, innovative Verfahren aus der Grundlagen-Forschung in die klinische Anwendung zu überführen und damit die Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern.

Forschungsschwerpunkte

Unsere wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen in der Entwicklung neuer Radiopharmaka, der Weiterentwicklung bildgebender Technologien sowie der Evaluation moderner nuklearmedizinischer Bildgebung, Therapien und deren Verbindung in der Theranostik. 
Hierbei ist die Entwicklung neuer Radiopharmaka für die Diagnostik verschiedener Erkrankungen von zentraler Bedeutung, da mit jedem neuen Radiopharmakon ein neues molekulares Signal für die Bildgebung erzeugt wird. Durch spezifische molekulare Zielstrukturen können so Krankheitsprozesse frühzeitig und präzise sichtbar gemacht werden. Wir entwickeln Radiopharmaka unter anderem im Bereich Prostata- und Brustkrebs, entzündlicher Erkrankungen sowie bakterieller Infektionen. 
Darüber hinaus etablieren wir innovative nuklearmedizinische Therapien und theranostische Verfahren. Die Theranostik verbindet Diagnostik und Therapie auf molekularer Ebene und ermöglicht dadurch eine besonders personalisierte Behandlung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich der Medizintechnologie. Hier arbeiten wir an der Weiterentwicklung moderner Bildgebungsverfahren, insbesondere an mathematisch-computergestützten Strategien zur Umwandlung von Messdaten in aussagekräftige Bilder. Dies umfasst unter anderem dynamische und multimodale Bildgebung.
 

Starke Vernetzung für translationale Forschung

Die Klinik für Nuklearmedizin arbeitet eng mit dem interfakultären European Institute for Molecular Imaging (EIMI), im Multiscale Imaging Centre (MIC) der Universität Münster zusammen. Klinikdirektor Prof. Michael Schäfers ist Direktor des EIMI und Sprecher des MIC. Während das EIMI insbesondere auf Grundlagenforschung und präklinische Forschung fokussiert ist, liegt ein Schwerpunkt der Klinik für Nuklearmedizin auf der Translation neuer Erkenntnisse in die Patientenversorgung sowie auf klinischer Forschung, einschließlich prospektiver IIT-Studien. Diese enge Verbindung schafft ideale Voraussetzungen, um vielversprechende wissenschaftliche Entwicklungen schnell und verantwortungsvoll in die klinische Anwendung zu bringen.

Forschung in starken Verbünden

Unsere Klinik ist eng in interdisziplinäre Forschungsstrukturen eingebunden. Dazu gehört die Leitung des Sonderforschungsbereichs DFG SFB 1450 inSight „Darstellung organspezifischer Entzündung durch multiskalige Bildgebung“ durch Klinikdirektor Prof. Michael Schäfers. Ziel dieses Forschungsverbunds ist es, Entzündungsprozesse in Organen mithilfe moderner Bildgebung besser zu verstehen und sichtbar zu machen. Zudem sind wir Mitglied des Cells in Motion Interfaculty Centre (CiM) der Universität Münster. Dieser interdisziplinäre Zusammenschluss fördert die Zusammenarbeit verschiedener Fachrichtungen und stärkt die Forschung im Bereich zellulärer Dynamik und moderner Bildgebung.

Publikationen

Karriere und wissenschaftlicher Nachwuchs

Unser Arbeitsgebiet verbindet medizinische und naturwissenschaftliche Disziplinen auf besondere Weise. In der Nuklearmedizin arbeiten Expertinnen und Experten aus Medizin, Biologie, Chemie, Physik, Mathematik und Informatik eng zusammen. Dieses interdisziplinäre Umfeld schafft ideale Voraussetzungen für innovative Forschung – von der Grundlagenforschung über die klinische Forschung bis hin zur direkten Anwendung in der Patientenversorgung.
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden bei uns attraktive Arbeitsbedingungen mit moderner technischer Ausstattung, leistungsfähigen Bildgebungssystemen sowie hervorragend ausgestatteten Laboren. Für Nachwuchsforschende eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, eigene Forschungsfragen zu entwickeln, interdisziplinär zu arbeiten und neue Karrierewege in der Medizin und den Lebenswissenschaften zu gestalten.

Karrierewege für Clinician Scientists

Auch forschungsstarke Ärztinnen und Ärzte finden bei uns hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Im Rahmen des Clinican-Scientist-Programms CareerS der Medizinischen Fakultät können klinische Weiterbildung und wissenschaftliche Tätigkeit gezielt miteinander verbunden werden. Das Programm unterstützt Ärztinnen und Ärzte dabei, eine fachärztliche Weiterbildung mit anspruchsvoller Forschung zu kombinieren und ein eigenständiges wissenschaftliches Profil aufzubauen. Klinikdirektor Prof. Michael Schäfers ist Sprecher des Clinician-Scientists-Programms der Medizinischen Fakultät und engagiert sich aktiv für die Förderung klinisch-wissenschaftlicher Karrieren.