Barrierefreiheit
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Klinik für
Psychische Gesundheit

Sprechstunden & Kontakt

Die Hochschulambulanz und die psychiatrische Institutsambulanz der Klinik für Psychische Gesundheit stehen allen Menschen offen, die an einer psychischen Erkrankung leiden. Wir legen großen Wert auf eine sorgfältige diagnostische Abklärung, auch unter Berücksichtigung körperlicher Erkrankungen. Anschließend erfolgt entweder eine Beratung zu den am besten geeigneten Therapiemöglichkeiten oder die direkte Einleitung einer Behandlung. In diesem Kontext bieten wir eine Reihe von Spezialambulanzen mit Sprechstunden für spezifische Erkrankungen an.

ADHS

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in unserer Spezialambulanz für ADHS derzeit keine neuen Patient*innen aufnehmen können.

Transidentität

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir in unserer Spezialambulanz für Transidentität derzeit keine neuen Patient*innen aufnehmen können.

Befundanforderung

Befunde können Sie anfordern per

befundanforderung(at)ukmuenster.de
+49 251 83-56618

Kontakt für Patient*innen mit privater (Zusatz-)Versicherung

Ansprechpartner: Prof. Dr. B. Baune, OA H. Berndt

Privatversicherte Patient*innen mit ambulanten und/oder stationären Wahlleistungen sowie gesetzlich versicherte Patient*innen mit privatärztlicher Zusatzversicherung für stationäre und ambulante Wahlleistungen können uns unter +49 251 83-51888 erreichen.

Institutsambulanz

Die Institutsambulanz ergänzt in idealer Weise die Angebote niedergelassener Nervenärzte/Psychiater und Psychotherapeuten, da sie auf die Behandlung von Menschen eingerichtet ist, für die keine oder nur wenig Behandlungsmöglichkeiten bestehen und/oder die schwer und chronisch erkrankt sind. Außerdem ist vielen Ärzten bei der Behandlung Ihrer Patienten die Einholung einer qualifizierten zweiten Meinung wichtig.

Mitarbeitende

Dr. med. Sophia Mursal Brockmöller, OÄ Leitung Zentralambulanz, FÄ für Psychiatrie und Psychotherapie

Anmeldung

Stephanie Hecker, MFA

Spezielle Ambulanzen werden außerdem vom Direktor der Klinik oder den Oberärzten geleitet.

  • Gesprächstermine werden nach Zuweisung durch einen niedergelassenen Arzt telefonisch vergeben.
  • Die Ambulanz koordiniert die Aufnahmen in die stationäre oder tagesklinische Behandlung und ist Ansprechpartner für niedergelassene Ärzte und Psychotherapeuten.
  • Die Ambulanz ist Ansprechpartner für Verlegungen aus anderen Kliniken.
  • Die Ambulanz koordiniert den psychiatrischen Konsiliar- und Liaisondienst für das Universitätsklinikum Münster.

Unsere Spezialambulanzen

Spezialambulanz für Depressionserkrankungen und Burnout

Ansprechpartner: OA Dr. Dimitri Hefter

Während Depressionen seit vielen Jahren als psychische Erkrankungen anerkannt sind, wird der Begriff des Burnouts als psychische Erkrankung derzeit noch kontrovers diskutiert. Anhaltende Erschöpfungssyndrome im Zusammenhang mit beruflichen Belastungen bedürfen aber auf jeden Fall einer differentialdiagnostischen Abklärung. Wir bieten in unserer Spezialambulanz eine differenzierte Diagnostik und Therapie depressiver Syndrome unter besonderer Berücksichtigung der Ätiologie an.


Spezifische biologische Therapieverfahren bei Therapieresistenz affektiver Erkrankungen

Ansprechpartner: OA Dr. Dimitri Hefter

Bei therapieresistenten Depressionen, bei denen es auch nach zwei adäquaten, leitliniengerechten Pharmakotherapien zu keiner Remission gekommen ist, kommen neben der Elektrokrampftherapie inzwischen eine Reihe weiterer biologischer Verfahren zum Einsatz, u.a. eine Therapie mit Ketamin, die repetitive transkranielle Magnetstimulation (rTMS) oder die Vagusnervstimulation (VNS). Wir überprüfen in einem ambulanten Termin die diesbezügliche Indikation und bieten diese Verfahren stationär und ambulant (aktuell Ketamintherapie) an.


Spezifische Therapie bei bipolaren affektiven Erkrankungen

Ansprechpartner: OÄ Dr. S. Brockmöller, OA G. Kurian

Für Menschen, die unter depressiven und manischen Phasen leiden, bieten wir im Dialog mit den Betroffenen eine leitliniengerechte Therapie der bipolaren Erkrankung an. Unterstützend kann dabei ein Selbstmonitoring mit einer Smartphone App sein. Bei Patient*innen, bei denen es zu therapieresistenten depressiven Episoden kommt, können nach Prüfung der Indikation auch innovative Therapieverfahren, z.B. Ketamin oder Vagusnervstimulation, zur Anwendung kommen. Eine Behandlung ist sowohl ambulant als auch (teil-)stationär möglich.


Psychotherapie bei chronischer Depression

Ansprechpartner: OÄ Dr. S. Brockmöller, OA B. Bradtke

Für Patientinnen und Patienten, die an einer chronischen Depression erkrankt sind, bieten wir ein spezifisches psychotherapeutisches Behandlungskonzept an. Nach einer kurzen diagnostischen Phase werden in Einzel- und Gruppentherapie Techniken wie die Situationsanalyse, das Kieseler-Kreis Training und interpersonale Diskriminationsübungen in enger Anlehnung an das etablierte Psychotherapieverfahren „Cognitive Behavioral Analysis System of Psychotherapy“ (CBASP) eingesetzt.

Ansprechpartner: OA B. Bradtke, OÄ Dr. S. Brockmöller

In unserer Spezialambulanz für Menschen mit sekundären Angsterkrankungen (z.B. Depressionen, schizoaffektive Erkrankungen) bieten wir nach einer differenzierten Diagnostik unter Berücksichtigung von Komorbiditäten eine Beratung zu geeigneten stationären, teilstationären und ambulanten Behandlungsmöglichkeiten an.

Ansprechpartner: OÄ Dr. S. Brockmöller, OA B. Bradtke

Bei dem klinischen Verdacht einer ADHS im Erwachsenenalter bieten wir eine differenzierte Diagnostik mit neuropsychologischer Testung an. Ein wichtiger Fokus ist die Diagnose und ggf. Behandlung von Komorbiditäten, die bei Patienten mit einer ADHS häufig sind. Nach einer Diagnosestellung geben wir individuelle therapeutische Empfehlungen. 

Spezialsprechstunde ADHS
+49 251 83-56676

+++ Leider können wir derzeit keine neuen Patient*innen aufnehmen. Vielen Dank für Ihr Verständnis +++

Ansprechpartner: Dr. C. Postert

Transidentität bezeichnet das Gefühl, dass das Geschlechtsidentitätserleben nicht mit den körperlichen Geschlechtsmerkmalen übereinstimmt. Als Spezialambulanz sehen wir unsere diagnostische Aufgabe darin, bei Menschen mit einer Transidentität zunächst die individuelle Situation differenziert und ganzheitlich zu erfassen. Im Rahmen unseres therapeutischen Auftrages bieten wir Unterstützung bei der Planung der jeweils nächsten Schritte und beim Übergang in die neue Geschlechtsidentität und Geschlechtsrolle an.

 

Als eines der 11 Zentren für seelische Gesundheit im Sport in Deutschland und Mitglied des Referats Sportpsychiatrie der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) bieten wir Sportlern aller Leistungskategorien eine professionelle psychiatrisch-psychotherapeutische Diagnostik und ggf. auch Therapie an.

Ansprechperson: OA Dr. med. Marc Stefaniak

Früherkennungs-Sprechstunde: Erste Anzeichen verstehen und handeln
Schizophrene Psychosen entwickeln sich schleichend. Erste Symptome werden häufig nur rückblickend nach einer ersten psychischen Krise erkannt. Frühwarnzeichen wie sozialer Rückzug, Konzentrationsprobleme, ungewöhnliche Wahrnehmungen oder verändertes Denken werden oft übersehen oder falsch eingeordnet. Dabei ist entscheidend: Je früher eine beginnende Schizophrenie erkannt und behandelt wird, desto besser die Aussichten. Eine frühzeitige Diagnose verbessert den Therapieerfolg erheblich, bevor sich die Erkrankung in ihrer vollständigen Ausprägung zeigen und zu massiven Einschränken in der weiteren Lebensgestaltung führen kann. Wir unterstützen Sie niederschwellig, erste Symptome richtig einzuordnen und früh individuelle Behandlungswege zu finden.

Ansprechpartner: Dr. C. Postert, OÄ Dr. S. Brockmöller

Bei Patient*innen mit schweren neurologischen Erkrankungen kommt es häufig zu Symptomen auf psychiatrischem Fachgebiet. Deren Behandlung erfordert besondere Kompetenzen und Kenntnisse in beiden Fachgebieten. Wir bieten eine differenzierte Diagnostik und Therapie, da insbesondere depressive Symptome, Ängste und akute Verwirrtheitszustände sich auch bei somatischen Erkrankungen gut behandeln lassen. Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit der hiesigen Klinik für Neurologie bei Patient*innen mit autoimmunologisch-vermittelten Gehirnerkrankungen, z.B. der Multiplen Sklerose und der Autoimmunenzephalitis, und bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Morbus Parkinson. Neben einer ambulanten Therapie bieten wir auch stationäre Behandlungsplätze an.

Ansprechpartner: Prof. Dr. B. Baune

Obwohl viele psychische Erkrankungen sich im frühen Erwachsenenalter manifestieren, besteht auch im höheren Lebensalter ab 65 Jahren ein erhebliches Erkrankungsrisiko, u.a. für Depressionen und Angsterkrankungen. Wir bieten Behandlungen psychischer Erkrankungen im Alter unter Berücksichtigung spezifischer pharmakologischer Aspekte, insbesondere verbunden mit somatischer Komorbidität, an. Weiterhin fokussieren unsere psychiatrisch-psycho­therapeutischen Interventionen auf die spezifischen Lebens­themen im Alter. Perspektivisch wird ein weiterer Schwerpunkt unserer Ambulanz die Entwicklung individualisierter Interventionen in Bezug auf Resilienz bzw. auf eine möglichst langfristige Erhaltung psychischer Gesundheit sein. 

Ansprechpartner: OÄ Dr. S. Brockmöller, OA B. Bradtke

Psychiatrische Erkrankungen sind oft mit metabolischen Störungen wie Diabetes mellitus, Übergewicht und Störungen des Fettstoffwechsels vergesellschaftet. Darüber hinaus verursachen viele Psychopharmaka eine Gewichtszunahme durch eine Veränderung des Sättigungsgefühls. Gleichzeitig kann es zu verminderter körperlicher Bewegung aufgrund der psychischen Erkrankung kommen, z.B. aufgrund von Antriebsstörungen. Da allerdings eine längerfristige Medikation als Rezidivprophylaxe nach Remission der akuten Krankheitsphase oft unabdingbar ist, bieten wir spezifische Beratungen für eine Optimierung der Pharmakotherapie verbunden mit der Entwicklung eines individuellen Konzepts zur Verbesserung der metabolischen Gesamtsituation (Ernährung, Bewegung) an.

Ansprechpartnerin: OÄ Dr. S. Brockmöller

Bei schwereren psychischen Erkrankungen kann es erforderlich sein, trotz Schwanger­schaft die Pharmakotherapie fortzusetzen, da die mit der Erkrankung, z.B. einer schweren Depression, verbundenen Symptome zu einer Gefährdung von Mutter und Kind führen können. Weiterhin ver­ändern die begleitenden hormonellen Veränderungen die Pharmakodynamik und die Pharma­kokinetik der Psychopharmaka. Wir bieten Frauen mit psychischen Erkrankungen spezifische Beratungen in der Planung, aber auch bei bereits bestehender Schwangerschaft an.

Ansprechpartner: OÄ Dr. S. Brockmöller

Die erstmalige Manifestation einer psychischen Erkrankung, wie z.B. einer psychotischen oder einer depressiven Episode, stellt fast immer das bisherige Alltagsleben auf den Kopf. Lebensziele wie der Abschluss einer Ausbildung, eines Studiums oder der Fortgang der Paarbeziehung können plötzlich in Frage gestellt werden. Auch bestehen manchmal noch Unsicherheiten bezüglich der genauen Diagnose und der adäquaten medikamentösen Behandlung. Die Ambulanz für Erstbehandelte bietet ein spezifisches medizinisch-psychotherapeutisches Angebot inklusive einer gründlichen Diagnostik an, damit rechtzeitig erforderliche Hilfen in Anspruch genommen werden können, um die Lebensqualität und das Funktionsniveau zu sichern.

Schwere psychische Störungen, bei der Betroffene eine weit gefächerte Symptomatik und auf vielen Ebenen ein instabiles Erlebens- und Verhaltensmuster aufzeigen, bedürfen einer umfassenden Betreuung und Komplexbehandlung. Neben einer ausführlichen differentialdiagnostischen Abklärung und individuellen Psychopharmakotherapie zeigen spezielle, validierte psychotherapeutische Verfahren und Methoden gute Therapieerfolge.

In der Spezialambulanz mit psychotherapeutischem Schwerpunkt wird nach einer ausführlichen Diagnostik unter Berücksichtigung biopsychosozialer Aspekte die Indikation für eine individualisierte Therapie mit psychotherapeutischem Schwerpunkt gestellt. Als Ziel unserer Behandlung steht dabei die Verbesserung der psychischen Gesundheit unserer Patienten im Fokus. Unsere Spezialambulanz arbeitet nach einem personalisierten und wissenschaftlich fundierten Therapieansatz, der aktuelle Forschungserkenntnisse in die klinische Arbeit integriert. Neben dem evidenzbasierten Verfahren der kognitiven Verhaltenstherapie (KVT) werden innovative evidenzbasierte Methoden modularisiert (DBT, CBASP, Schematherapie, Achtsamkeitstraining, metakognitive Therapie) sowohl ambulant, teilstationär als auch stationär angeboten.

Ansprechpartner: OÄ Dr. S. Brockmöller, OA H. Berndt, OA B. Bradtke

Die Klinik für Psychische Gesundheit des UKM bietet ein umfassendes Angebot für Menschen mit Suchterkrankungen. Neben der Behandlung suchtmedizinischer Notfälle, Kriseninterventionen und Entgiftungstherapien im stationären Rahmen besteht ein suchtmedizinisches Angebot in der Suchtsprechstunde der psychiatrischen Institutsambulanz zur ambulanten Behandlung stoffgebundener Süchte (z.B. Alkohol, Medikamente wie beispielsweise Benzodiazepine und Analgetika; Nikotin, E-Zigarette und Shisha) sowie nicht- stoffgebundener Süchte (z.B. Mediensucht mit Internet- und Computerspielabhängigkeit, Gaming-Disorder etc.) in Form von Einzel- und Gruppentherapien.

Darüber hinaus erfolgt unter Berücksichtigung von psychischen und körperlichen Komorbiditäten in unserer Suchtsprechstunde u.a. eine Beratung zu weiterführenden geeigneten Therapieoptionen sowie die Vorbereitung einer teilstationären und stationären Versorgung.  Hier kann beispielsweise auch eine qualifizierte Alkoholentzugsbehandlung gemäß der aktuellen S3-Leitlinie im stationären Rahmen gemeinsam geplant und in unserer Klinik umgesetzt werden. Umgekehrt werden in der Suchtambulanz auch Menschen nach einer stationären Entgiftungstherapie ambulant weiter behandelt.

Ansprechpartner: Ltd.OÄ Dr. E. Van Assche

Wir bieten für Patienten, die aufgrund körperlicher Erkrankungen in den Kliniken des UKMs behandelt werden, und bei denen eine psychische Komorbidität oder eine akute psychische Symptomatik vorliegt, eine rasche psychiatrische Diagnostik und ggf. auch Therapie an. Weiterhin beraten wir die KollegInnen der anderen Fachdisziplinen in Bezug auf mögliche Interaktionen der Behandlungen und versuchen, die Weichen für eine fachpsychiatrische Weiterbehandlung nach Entlassung zu stellen.

Ansprechpartner: Prof. Dr. B. Baune, OA B. Bradtke

Das DGT-Zentrum ergänzt das stationäre und ambulante Behandlungsangebot der Klinik für Psychische Gesundheit um wissenschaftlich und klinisch validierte digitale Therapieangebote. Dadurch wir eine enge Vernetzung von Wissenschaft und Praxis ermöglicht.
Ziel des Zentrums ist es, die aktuelle schnelle Entwicklung der e-Health Angebote in ein integratives Gesamtkonzept mit psychopharmakologischen, neuromodulatorischen, psychotherapeutischen und psychosozialen Interventionen einzubetten und eine individualisierte Versorgung zu gewährleisten.

Ansprechpartner:  Prof. Dr. B. Baune / OA H. Berndt

In der Privatambulanz werden sowohl ambulante als auch vor- und nachstationäre Behandlungen von Privatpatienten durchgeführt. Im Rahmen eines Vorgespräches wird die Indikation für eine stationäre Aufnahme geprüft. Um den Patienten nach Abschluss einer stationären Behandlung den Übergang in die ambulante Weiterbehandlung zu erleichtern, werden nachstationäre Behandlungen angeboten. Für Patienten, die nach Art, Dauer und Schwere ihrer Erkrankung eine kliniknahe psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung benötigen, besteht in der Privatambulanz die Möglichkeit einer regelmäßigen und kontinuierlichen ambulanten Behandlung. Der Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von Patienten mit affektiven Erkrankungen. Die Privatambulanz ist eng verzahnt mit dem Behandlungsangebot unserer Privatstation (Spezialstation für affektive Störungen).

Ansprechpartner: OA Dr. med. Marc Stefaniak

Der Wechsel von der Kinder- und Jugendpsychiatrie in die psychiatrische Erwachsenenversorgung ist ein bedeutsamer Schritt – für junge Menschen und ihr Umfeld. Unsere Transitions-Sprechstunde begleitet Sie dabei: gemeinsam, schrittweise und mit Blick auf individuellen Bedarf. In enger Abstimmung zwischen Kinder- und Erwachsenenpsychiatrie unterstützen wir Sie, dass Behandlungskontinuität erhalten bleibt – kein Neubeginn, sondern ein geleiteter Übergang.
 

Ansprechpartner: OA Dr. med. Marc Stefaniak

Eine psychotische Erkrankung bei Eltern oder Geschwistern wirft Fragen auf: Wie hoch ist das eigene Risiko? Was lässt sich vorbeugend tun? Wir beraten Angehörige und Ratsuchende – auf Basis aktueller Forschung und mit Blick auf das, was hilfreich ist. Genetische Veranlagung bedeutet kein Schicksal. Frühzeitige Beratung kann Klarheit geben, Sorgen einordnen und – wo sinnvoll – präventive Schritte einleiten.

Ansprechpartner: OA Dr. med. Marc Stefaniak

Manche Verläufe einer schizophrenen Psychose sprechen auf Standardtherapien nur unzureichend an. Für diese Situation bieten wir spezialisierte Behandlungskonzepte an – individuell, evidenzbasiert oder im Rahmen von Forschungsprojekten und mit dem Ziel, auch bei schwerem Verlauf möglichst Besserung und Stabilität zu erreichen. Wir prüfen systematisch, welche Ursachen einer Therapieresistenz zugrunde liegen – und passen das Behandlungskonzept entsprechend an, wenn bisherige Therapien bereits ausgeschöpft sind.

Ansprechpartner: OA Dr. med. Marc Stefaniak

Antipsychotika sind wirksam – können aber Gewicht, Blutzucker und Blutfette beeinflussen. Wir begleiten Sie dabei, diese Nebenwirkungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln, ohne die psychiatrische Therapie zu gefährden. Denn metabolische Veränderungen treten auf und sind behandelbar. 
 

Ansprechpartner: OA Dr. med. Marc Stefaniak

Wenn eine psychotische Erkrankung und eine Suchterkrankung gleichzeitig auftreten, braucht es mehr als zwei getrennte Behandlungen. Beide Erkrankungen beeinflussen sich gegenseitig – eine getrennte Behandlung greift oft zu kurz. Deshalb bieten wir Ihnen eine umfangreiche Beratung und ein entsprechendes Behandlungsangebot.

Ansprechpartner: OA Dr. med. Marc Stefaniak

Cannabis, Stimulanzien oder andere Substanzen können psychotische Symptome auslösen – Wahnerleben, Stimmenhören, tiefe Verunsicherung. Die Sprechstunde richtet sich an Menschen, bei denen es nach dem Konsum von psychoaktiven Substanzen zu anhaltenden psychischen Beschwerden kommt. Wir klären, was dahintersteckt, und behandeln gezielt: ob akute Reaktion, anhaltende Psychose oder beides zusammen. Nicht jede substanzinduzierte Psychose verschwindet von selbst – und manche ist ein erstes Zeichen einer eigenständigen psychischen Erkrankung. Eine genaue Diagnostik entscheidet über den weiteren Weg.

Klinik für Psychische Gesundheit

Albert-Schweitzer-Campus 1

Gebäude A9

48149 Münster

+49 251 83-56601 

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