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Klinik für Kinder- und Jugend-
psychiatrie, -psychosomatik
und psychotherapie

Tageskliniken

Mit unserer tagesklinischen Behandlung bieten wir – neben der Möglichkeit stationär zu uns zu kommen – eine weitere Form der therapeutischen und pädagogischen Unterstützung. Kinder und Jugendliche kommen von nachmittags bis abends in unsere Tageskliniken. In dieser Zeit nehmen sie an Einzel- und Gruppentherapien teil. Abends und an den Wochenenden kehren die Kinder und Jugendlichen dann nach Hause zurück. Ob eine stationäre Behandlung oder ein Aufenthalt in einer unserer Tageskliniken sinnvoll ist, hängt ganz von der psychischen Krankheit und der persönlichen Situation der Kinder und Jugendlichen ab.

Unsere Tageskliniken

Das Angebot der Eltern-Baby-Tagesklinik ist ein gemeinsames Angebot der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und der Sektion Transitionspsychiatrie in der Klinik für psychische Gesundheit am UKM. Im tagesklinischen Setting bieten wir eine Behandlung von psychisch erkrankten Eltern mit von frühen Regulationsstörungen betroffenen Säuglingen an, bei denen eine ambulante Behandlung nicht ausreicht.

Das Angebot unserer Familientagesklinik richtet sich an Säuglinge, Klein- und Vorschulkinder im Alter von bis zu sechs Jahren. Hier bieten wir zehn Behandlungsplätze. 

Das Angebot unserer Tagesklinik in Roxel richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren. Hier bieten wir zwölf Behandlungsplätze.

Der Weg zur Aufnahme

Sowohl in unserer Tagesklinik Roxel als auch in unserer Familientagesklinik gibt es vor der eigentlichen Aufnahme ein Vorgespräch. Das Vorgespräch führt eine Therapeutin oder ein Therapeut unseres Teams gemeinsam mit Eltern und Kind beziehungsweise Eltern und Jugendlichem. In diesem Gespräch interessiert die Therapeuten, welche psychischen Probleme und Beschwerden die Kinder und Jugendlichen haben und welche Symptome den Eltern Sorge bereiten. Im Laufe des Vorgesprächs legen wir gemeinsam das Ziel der Behandlung fest.

Familientagesklinik

Im Bereich der Säuglings-, Kleinkind und Vorschulkinderpsychiatrie  werden in unserer Klinik Kinder von 0 bis ca. 6 Jahren behandelt. Neben ambulanten Behandlungsmöglichkeiten in der Institutsambulanz gibt es die Möglichkeit einer teilstationären Versorgung in unserer Familientagesklinik.  

Für wen sind wir da?

Wir sind für Eltern da, die Hilfe benötigen, weil sie  Auffälligkeiten bei ihren Kindern bemerken, Schwierigkeiten im Kontakt mit ihren Kindern haben oder selbst schwer belastet sind. Wirken sich diese familiären Schwierigkeiten und die emotionale Belastung von Kind und Eltern seelisch auf deren Beziehung aus, kann dies zu schweren psychischen Störungen schon bei Säuglingen und Kleinkindern führen. 

Daher ist es wichtig, frühzeitig zu handeln und sich Hilfe zu suchen. Denn auch bei jungen Kindern können seelische Verhaltens- und Gefühlserkrankungen chronisch und damit später komplizierter und langwieriger behandelbar werden.

Der Weg zur Wie sieht das Konzept der Familientagesklinik aus?

Die Familientagesklinik hat ein integratives familienorientiertes Behandlungskonzept. Der sehr bindungs- und beziehungsorientierte therapeutische Ansatz stellt eine Kombination verschiedener Interventionen dar, die sowohl bei den Eltern und Kindern, als auch bei Beiden gemeinsam ansetzen. Ziel ist es, alternative Bewältigungsstrategien und -möglichkeiten von alltags- und altersrelevante Problemen und Konflikten zu entwickeln und diese im familienklinischen Setting zu erproben. Dadurch wird der Transfer des neu Gelernten in die Alltagssituation der Familien erleichtert. Eltern und Kinder werden entweder an zwei oder an drei Tagen in der Woche aufgenommen. Wenn Sie mehr Informationen zur Wochenstruktur oder zum Tagesablauf haben möchten, klicken Sie bitte den jeweiligen Begriff an.

Wer wird aufgenommen?

Die Eltern sind die wichtigsten Bindungspersonen für ihr Kind. Deshalb nehmen wir in unserer Familientagesklinik Kinder mit mindestens einer Bezugsperson (Elternteil) auf, um eine optimale Behandlung zu ermöglichen. Geschwisterkinder können selbstverständlich mit aufgenommen werden. Regelmäßige Familiengespräche ermöglichen den Einbezug aller Familienmitglieder und aller Personen, die für das Familiensystem wichtig sind (Großeltern, Kindergärten, Jugendämter etc.).

Es wird interdisziplinär in einem multiprofessionellen Team gearbeitet: 

Psychotherapeutische Leitung
Dipl. Psych. Dr. rer. medic. Marius Janßen
Psychologischer Psychotherapeut

Oberärztliche Leitung
Dr. med. H. Andrés Sánchez Guerrero

Assistenzärzt*innen
Dr. med. Linda Bonnekoh

Psycholog*innen
Lennart Friese
Kimberley Witte

Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PIA)
Milena Hater

Ergotherapeut*innen
Jessica Langhoff
Lea Schröder

Sozialdienst
Robin Lauxen
Isabelle Baumeister
Luca Tertilt

Stationsleitung
Jeanette Averhage
Lenard Grünberg (stellv.)

Fachliche Leitung
Anette Teigelkämper

Sowie ein weiteres Team aus Krankenpfleger*innen, Kinderkrankenpfleger*innen, Erzieher*innen und Heilpädagog*innen

Tagesklinik Roxel

Wer kommt zu uns?

Wir behandeln Kinder und Jugendliche mit seelischen Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Die typischen Entwicklungsstörungen des Kindes- und Jugendalters stehen im Mittelpunkt unseres Behandlungsangebotes: Depressionen, Angst- und Zwangsstörungen, Schulabsentismus, Aufmerksamkeits- und Lernstörungen, soziale Beziehungsstörungen zu Gleichaltrigen (Mobbing), aggressive und impulsive Verhaltensstörungen sowie schwere intrafamiliäre Konfliktsituationen (z.B. nach Trennungen oder Traumatisierungen). Suchterkrankungen oder seelische Belastungen mit Selbst- und Fremdgefährdung bedürfen dagegen in der Regel einer vollstationären Behandlung.

Kinderstation

Auf der Kinderstation steht die Familie deutlich im Mittelpunkt der Behandlung. Dafür werden die Kinder an drei Tagen in der Woche von einem Elternteil in der Therapie begleitet. In dem systemisch ausgerichteten Therapiekonzept, das tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Bausteine mit einschließt, wird der positive kommunikative Austausch zwischen Eltern und Kind u.a. durch Eltern-Kind-Interaktionstherapien und Multi-Familien-Therapie gefördert. Individuell ergänzen wir die störungsspezifische Diagnostik und bei Bedarf kommen pharmakologische Interventionen zum Einsatz. In dem hoch strukturierten Tagesablauf ist neben den umfangreichen therapeutischen Bausteinen mit Kunst- und Mototherapie auch Platz für pädagogisch geführte Spielzeiten mit viel Bewegung- auch im Freien - und kreative Lern- und Förderangebote.

Jugendstation

Auf der Jugendstation arbeiten wir besonders mit und an der Eigenmotivation unserer Patienten und stärken die Autonomieentwicklung. Im Rahmen von engem Alltagsaustausch mit den Eltern, regelmäßigen familientherapeutischen Gesprächen und einer verbindlichen wöchentlichen Multi-Familien-Therapie bildet sich dabei auch die Wichtigkeit der familiären Dynamik ab. Unterstützung durch Sozialarbeit und pädagogische Elternberatungen werden angeboten. Individuell ergänzen wir die störungsspezifische Diagnostik und bei Bedarf kommen pharmakologische Interventionen zum Einsatz. Im Rahmen von Gruppentherapien und erlebnispädagogischen Angeboten wird auf eine positive Gruppendynamik hingewirkt. Körperliche Aktivierung wird großgeschrieben. 

Oberärzt*innen
Mirjam Möller

Assistenzärzt*innen
Henning Elpers
Laura Neutz

Psycholog*innen
Elisa Howest
Emma Prüßner
Hannah Vertgewall

Psychotherapeut*innen in Ausbildung (PIA)
Anna Upmeyer
Estelle Kamp
Julia Ziegler

Kunsttherapeut*innen
Anne Wöstheinrich

Körper- und Bewegungstherapeut*innen
Christina Baumeier

Motopäd*innen
Ulrike Rehbein

Sozialdienst
Petra Gerding

Stationsleitung
Erika Falk

sowie ein Team aus Gesundheits- und (Kinder-)Krankenpflegern, Sozialpädagogen/Sozialarbeitern, Fachkrankenpflegern für Psychiatrie und Kindheitspädagogen.

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie

Schmeddingstraße 50

48149 Münster

24-h Rufbereitschaft:
+49251 83-53636 

Anfahrt mit Google Maps 

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