Multimodale Phänotypisierung – Neue Wege zur besseren Diagnostik und Behandlung psychischer Erkrankungen
Angesichts der rasanten Fortschritte in den Bereichen Genetik, Genomik, Epigenetik und Epigenomik gewinnt die digitale und multimodale Phänotypisierung psychischer Gesundheit zunehmend an Bedeutung. Dieser Ansatz ermöglicht eine präzisere Erfassung und ein besseres Verständnis der vielfältigen Erscheinungsformen psychischer Erkrankungen.
Die phänotypische Variation, also die sichtbaren und messbaren Merkmale einer Erkrankung, steht in engem Zusammenhang mit molekularbiologischen Erkenntnissen. Durch die Kombination verschiedener Datenquellen wie genetischer Profile, neurobiologischer Marker, Verhaltensanalysen und Umweltfaktoren können wir individuelle Krankheitsbilder detaillierter erfassen.
Unser Ziel ist es, die Ursachen und Mechanismen psychischer Erkrankungen durch die multimodale Phänotypisierung besser zu verstehen. Dadurch eröffnen sich neue Möglichkeiten für eine personalisierte Medizin, bei der Diagnosen und Therapien gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden können. Mit diesem innovativen Ansatz möchten wir die Präzision in der Diagnostik erhöhen, Krankheitsverläufe vorherzusagen und die Entwicklung neuer, effektiver Behandlungsmethoden vorantreiben.
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Evelien Van Assche, MD, PhD

Daniela Heil
Assistenz Klinikdirektor
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Kerstin Ulrich
Assistenz Klinikdirektor
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Klinik für Psychische Gesundheit
Albert-Schweitzer-Campus 1
Gebäude A9
48149 Münster
