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Klinik für
Augenheilkunde

Erkrankungen der Lider |
Lid-Sprechstunde am Universitätsklinikum Münster

Die Lider dienen dem Schutz des Augapfels. Dies erfolgt einerseits durch einen mechanischen Schutz. Zudem sind die Lider für eine gleichmäßige Verteilung des Tränenfilms verantwortlich. Durch verschiedene Liderkrankungen ist es möglich, dass die Augenlider o. g. Funktion nicht mehr ausreichend erfüllen können. Hierdurch können unterschiedliche Komplikationen, wie ein trockenes Auge mit Augenschmerzen, Entzündungen der Hornhaut oder Bindehaut, Gesichtsfeldeinschränkungen etc. auftreten. Viele der Lidfehlstellungen können operativ korrigiert werden. Häufig können diese Operationen ambulant und in lokaler Betäubung durchgeführt werden.

Lid-Sprechstunde

Termine nach Vereinbarung

+49 251 83-56017
+49 251 83-52549
augenklinik(at)ukmuenster.de

Liderkrankungen

Verschiedene Erkrankungen können dazu führen, dass die
Lider ihrer Funktion nicht mehr gerecht werden können.
Hierzu zählen u. a.:

  • Ektropium: Auswärtsdrehung des Lids
  • Entropium: Einwärtsdrehung des Lids
  • Dermatochalasis: überschüssige Oberlidhaut reicht über dem Lidrand
  • Ptosis: Herabhängen der Oberlidkante
  • Floppy eyelid: schlaffes, gummiartig vergrößertes Lid
  • Chalazion: chronische Liddrüsenentzündung („Hagelkorn“)

Lid-Chirurgie

Vorbereitung der Operation

Sollten Sie ein Medikament zur Blutverdünnung einnehmen, wird Ihnen ggf. empfohlen, dieses eine gewisse Zeit vor der Operation zu pausieren oder umzustellen. Dies wird mit Ihnen am Tag der Voruntersuchung besprochen. Eine entsprechende Therapieumstellung sollte immer in Absprache mit Ihrer*m Hausärztin*arzt/Internist*in erfolgen. Wenn die Operation ambulant erfolgt, müssen Sie eine Überweisung Ihrer*s niedergelassenen Augenärztin*arzt mitbringen. Erfolgt die Operation noch im selben Quartal wie Ihre ambulante Untersuchung bei uns, müssen Sie keine erneute Überweisung mitbringen. Sollte die Operation stationär erfolgen, müssten Sie hierzu bitte eine Einweisung Ihrer*s Augenärztin*arzt mitbringen.

Ambulante Operation

Wenn bei Ihnen die Operation ambulant durchgeführt werden kann, ist eine Übernachtung in unserer Klinik nicht notwendig. Da nach der ambulanten Operation zum Teil eine einstündige Kühlung erfolgt, bitten wir diese Zeit mit einzuplanen. Außerdem ist erforderlich, dass Sie Ihre Hin- und Rückfahrt organisieren oder eine Begleitperson mitbringen, da Sie am OP-Tag nach der Operation nicht selber am Steuer sitzen dürfen. Nach der Operation wird Ihr operiertes Auge bis zum nächsten Tag mit einem Verband abgedeckt. Sollten beide Augen operiert werden, kann ggf. einer der Verbände eher abgenommen werden. Die meisten ambulanten Operationen erfolgen in lokaler Betäubung. Es finden aber auch Operationen in Vollnarkose ambulant statt.

Sie erhalten von unserer Terminvergabe (Casemanagement) zunächst einen vorläufigen Termin. Rufen Sie bitte am Tag vor der Operation zwischen 12.30 und 14.30 Uhr unter +49 251 83-54321 zur Absprache der endgültigen Uhrzeit an. Am Tag der Operation melden Sie sich bitte an der Anmeldung des ambulanten Operationszentrums an. Für die Operation müssen Sie ein Operationshemd anziehen und etwaigen Schmuck etc. ablegen. Den genauen Ablauf werden Ihnen unsere Mitarbeiter*innen am Operationstag erklären.

Stationäre Operation

In einigen Fällen ist es notwendig, dass die Operation stationär durchgeführt wird. Je nach Operation werden Sie am Vortag der Operation oder direkt am Operationstag stationär aufgenommen. Bitte melden Sie sich am Aufnahmetag bei der stationären Aufnahme im 2. OG unserer Klinik (Ausnahme: bei Aufnahme am Sonntag bitte beim Pförtner am Haupteingang melden). Für die Operation müssen Sie ein Operationshemd anziehen und etwaigen Schmuck etc. ablegen. Den genauen Ablauf werden Ihnen unsere Mitarbeiter*innen am Operationstag erklären.

Die Zeit nach der Operation

Für die ersten ein bis zwei Wochen nach der Operation wird Ihnen eine lokale Therapie verschrieben, die mehrfach täglich am Auge angewendet werden soll. Sollten Sie diese nicht selber auftragen können und sollte dies auch nicht durch eine*n Angehörige*n/Bekannte*n übernommen werden können, informieren Sie bitte Ihre*n Augenärztin*arzt, sodass frühzeitig eine ambulante Pflege organisiert werden kann.
Nach der Operation müssen ophthalmologische Verlaufskontrollen erfolgen. Diese kann meist Ihr*e niedergelassene*r Augenärztin*arzt übernehmen. In den meisten Fällen werden in der Lidoperation Fäden verwendet, die nach acht bis zehn Tagen durch Ihre*n niedergelassene*n Augenärztin*arzt entfernt werden können. Dies wird in Ihrem Brief entsprechend vermerkt und mit Ihnen besprochen.

Ihre Ansprechpersonen für Erkrankungen der Lider