Psychosoziale Versorgung
Wenn ein Kind an Krebs erkrankt, leidet die ganze Familie mit. Die bisherige Normalität in der Familie wird plötzlich umgekrempelt und etwas Unfassbares muss bewältigt werden. Auftretende Fragen, das Erleben von Hilflosigkeit, Ängsten, Unsicherheiten und viel Organisatorisches drohen die Möglichkeiten einer Familie zu überfordern. Für alle Familienmitglieder ist eine Situation eingetreten, für die noch keine Strategien der Bewältigung vorhanden sind.
Die Aufgabe des Psychosozialen Dienstes (PSD) ist es, das erkrankte Kind/ den erkrankten Jugendlichen und die ganze Familie mit ihren Bedürfnissen, Fragen, Gefühlen, Überforderungen und Unsicherheiten, aber auch mit ihren Stärken und Fähigkeiten zu begleiten und zu beraten. Verschiedene Berufsgruppen stehen dabei mit ihren fachlichen Erfahrungen zur Seite, um diese Zeit so gut wie möglich zu bewältigen.
Für organisatorische und persönliche Fragen stehen Sozialberater und Psychologen zur Verfügung. Erzieherinnen und Sozialpädagoginnen, Kunst- und Musiktherapeuten schaffen im Krankenhausalltag eine Atmosphäre, in der normales Leben mit Spiel und Spaß Platz findet. Ergänzend wird von Sporttherapeuten ein Programm zur Bewegungsförderung angeboten.
Wie erfolgt die Kontaktaufnahme?
Die meisten Mitarbeiter werden sich im Laufe der ersten Tage vorstellen und gegebenenfalls Termine vereinbaren. Aber auch die ganze Familie/ einzelne Familienmitglieder sind immer herzlich eingeladen, die psychosozialen Mitarbeitenden direkt anzusprechen oder diese bei den Pflegekräften oder Ärzten anzufragen. Kontaktdaten der einzelnen Mitarbeitenden finden sich hier.
Ansprechpersonen

Nicole Salzmann
Leitung Psychosozialer Dienst
Dipl.-Psychologin / Psychologische Psychotherapeutin

Dennis Mackowiak
Stellvertretende Leitung Psychosozialer Dienst
Psychologe, M. Sc.
Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
Albert-Schweitzer-Campus 1,
Gebäude A1
48149 Münster
