Speiseröhren-, Magen- und Bauchfellchirurgie | Ihre Behandlung am Universitätsklinikum Münster
Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am Universitätsklinikum Münster gehört zu den führenden Zentren für die Behandlung von Erkrankungen des oberen Gastrointestinaltraktes. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Therapie komplexer Tumorerkrankungen der Speiseröhre, des Magens und des Bauchfells.
Mit einem der größten zertifizierten Zentren zur Behandlung von Speiseröhrenkrebs in Europa verfügen wir über ausgewiesene Expertise in der offenen, minimalinvasiven und roboter-assistierten Chirurgie. Die Behandlung erfolgt interdisziplinär und orientiert sich konsequent an aktuellen wissenschaftlichen Standards, um für unsere Patientinnen und Patienten bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.
Erkrankungsspektrum
In unserer Klinik behandeln wir das gesamte Spektrum des oberen Gastrointestinaltraktes, insbesondere:
- Speiseröhrenkrebs und andere Erkrankungen der Speiseröhre
- Magentumoren und komplexe Erkrankungen des Magens
- Peritonealkarzinose (Tumorbefall des Bauchfells)
Magen
Wir behandeln das gesamte Spektrum von Erkrankungen des Magens, mit einem besonderen Fokus auf Tumorerkrankungen.
Die Therapie erfolgt leitliniengerecht und interdisziplinär. Je nach Tumorstadium kommen operative Verfahren sowie kombinierte Behandlungskonzepte zum Einsatz, die beispielsweise eine Chemotherapie vor oder nach der Operation einschließen können.
Auch hier setzen wir, wann immer möglich, minimalinvasive und robotisch assistierte Verfahren ein, um eine schonende Behandlung und eine rasche Erholung zu ermöglichen.
Peritonealkarzinose (Bauchfellkrebs)
Die Peritonealkarzinose beschreibt den Tumorbefall des Bauchfells und tritt häufig im Rahmen fortgeschrittener Tumorerkrankungen des Bauchraums auf, z. B. bei Darm-, Magen-, Eierstock- oder Blinddarmkrebs. Seltener liegen primäre Tumoren des Bauchfells vor.
Für die Behandlung stehen spezialisierte Verfahren zur Verfügung:
- Zytoreduktive Chirurgie (Peritonektomie) mit anschließender
HIPEC (Hypertherme intraperitoneale Chemotherapie), bei der die Bauchhöhle während der Operation mit einer erwärmten Chemotherapie-Lösung gespült wird - PIPAC (Pressurized Intra Peritoneal Aerosol Chemotherapy), ein minimalinvasives Verfahren, bei dem Chemotherapeutika im Rahmen einer Bauchspiegelung als Aerosol in die Bauchhöhle eingebracht werden
Die Auswahl der Therapie erfolgt individuell und in enger interdisziplinärer Abstimmung.
Ihre Ansprechpersonen

PD Dr. med. Jens Peter Hölzen
Stellv. Klinikdirektor
Bereichsleitung Speiseröhren- und Magenchirurgie
Bereichsleitung Robotikzentrum

Prof. Dr. med. Dr. phil. Mazen Juratli
Chirurgie der Speiseröhre und des Magens
Leitung Magenzentrum

PD Dr. med. Ann-Kathrin Eichelmann
Chirurgie der Speiseröhre und des Magens
Ernährungsmedizinerin
Leitung Peritonealkarzinosezentrum

PD Dr. med. Nader El-Sourani
Chirurgie der Speiseröhre und des Magens
Lehrbeauftragter
