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WTZ
Netzwerkpartner
Münster

Krebstag Westfalen 2024
Für Betroffene, Angehörige und Interessierte | 08.03.2024

Behandlungsprogramme am WTZ

Beim WTZ Netzwerkpartner Münster ist die Diagnostik und Therapie von Tumorerkrankungen in Behandlungsprogrammen organisiert. Hierbei stehen die Patient*innen im Mittelpunkt und alle beteiligten Fachdisziplinen arbeiten interdisziplinär und multiprofessionell zusammen. Die Patient*innen freuen sich über kurze Wege, die Fachexpert*innen über eine optimale Kooperation.

Viele Behandlungsprogramme haben sich zu großen eigenen Zentren weiterentwickelt. Die meisten von ihnen sind wie auch der WTZ Netzwerkpartner Münster selbst im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) durch das unabhängige Institut OnkoZert erfolgreich zertifiziert worden – mit dem Ziel, die Versorgung von Krebspatient*innen stetig weiter zu verbessern.

Zentrum für personalisierte Medizin

Die personalisierte Onkologie bildet einen wichtigen Schwerpunkt in der Krebsforschung und -behandlung im Westdeutschen Tumorzentrum. Das Zentrum für personalisierte Medizin (ZPM) des WTZ Netzwerks bietet Patient*innen ganz individuell die passendsten und nebenwirkungsärmsten Therapien bei Krebs sowie eine Besprechung im Molekularen Tumorboard an.

Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Gallenwege und Blase, des Pankreas und des Bauchfells werden im UKM Viszeralonkologischen Zentrum von spezialisierten, interdisziplinären Teams mit modernsten Techniken nach den neuesten Methoden behandelt.

Das Zentrum ist Teil des Nordwestdeutschen Bauchzentrums am UKM und setzt sich zusammen aus dem Darm-, dem Pankreas-, dem Magen, dem Leber- und dem Speiseröhrenkrebszentrum sowie dem Bauchfellkrebszentrum, in denen sämtliche Formen der multimodalen operativen, endoskopischen, interventionellen, regionalen, strahlentherapeutischen und medikamentös-onkologischen Therapieformen zur Anwendung kommen.

Damit verbunden ist das interdisziplinäre UKM Robotikzentrum, wo wir für alle betroffenen Organe konsequent die Möglichkeit schonender minimal-invasiver und insbesondere auch Robotik-assistierter Operationsverfahren anbieten. Das UKM-Robotikzentrum gehört zu den führenden Robotikzentren für Operationen an der Speiseröhre, des Magens, der Leber und des Pankreas in Deutschland.

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Dieses WTZ-Programm widmet sich der Diagnostik und Therapie von pneumonalen und thorakalen Tumoren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung von nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen (NSCLC), kleinzelligen Lungenkarzinomen (SCLC) und malignen (Pleura-) Mesotheliomen (MPM).

Die Versorgung erfolgt interdisziplinär. Seit 2021 arbeiten zudem verschiedene Spezialist*innen des Universitätsklinikums Münster (UKM) und des St. Franziskus-Hospitals Münster (SFH) im Westfälischen Lungenkrebszentrum UKM – SFH bei der Behandlung von bösartigen Erkrankungen der Lunge eng zusammen. Beide Häuser verfügen über eine langjährige Expertise vor allem in der Behandlung von Lungen- und Rippenfellkrebs.

Durch die Zentrumsbildung erhalten die Patient*innen somit direkten Zugang zu den Strukturen beider Partner. Unter anderen ermöglicht es Patient*innen des St. Franziskus-Hospitals Münster den direkten Zugang zur Thoraxchirurgie des UKM.

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Im UKM Hämatoonkologischen Zentrum werden Patient*innen mit sämtlichen bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems behandelt. Besondere Schwerpunkte liegen hier im Bereich der akuten Leukämien, der malignen Lymphome und des multiplen Myeloms.

Die enge Verzahnung mit der Grundlagenforschung, die Teilnahme an zahlreichen Studien zur Evaluation neuer Medikamente und die Mitarbeit in nationalen und internationalen Studiengruppen ermöglicht die stets fortschrittlichste Behandlung der einzelnen Patient*innen.

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In diesem WTZ-Programm arbeiten die Spezialist*innen des UKM Brustzentrums, des UKM Gynäkologischen Krebszentrums und des UKM Zentrums für Familiären Brust- und Eierstockkrebs Hand in Hand.

Zum Leistungsspektrum des UKM Brustzentrums zählen die Diagnostik und Therapie bei bösartigen und gutartigen Brusterkrankungen. Neben fachlicher Kompetenz und innovativer Technik ist dem interdisziplinären Team das persönliche Gespräch besonders wichtig.

Im UKM Gynäkologischen Krebszentrum werden Patientinnen mit Krebs der weiblichen Geschlechtsorgane, also Tumoren der Eierstöcke, Eileiter, Gebärmutter, Scheide und Schamregion behandelt. Gerade bei gynäkologischen Tumoren hat sich gezeigt, dass eine frühe Diagnostik und damit frühe Therapieplanung die Heilungschancen betroffener Frauen deutlich verbessert.

Im UKM Zentrum für Familiären Brust- und Eierstockkrebs werden Familien mit erblichen Brust- oder Eierstockkrebserkrankungen oder bei entsprechendem Verdacht beraten und betreut.

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Im UKM Hirntumorzentrum werden Patient*innen mit gutartigen und bösartigen Tumoren des Gehirns, des Rückenmarks und ihrer Hüllen, mit Hirnmetastasen anderer Krebserkrankungen und mit Tumoren, die durch lokale Ausbreitung in das Schädelinnere eingedrungen sind, behandelt.

Des Weiteren werden auch Patient*innen mit sogenannten paraneoplastischen Syndromen (indirekte Auswirkungen von Tumorerkrankungen am Nervensystem und anderen Organen) betreut.

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Ein interdisziplinäres Team bestehend aus Expert*innen der Urologie, Strahlentherapeutie, Nuklearmedizin, Pathologie, Radiologie und Onkologie berät für jeden Patienten und jede Patientin individuell die diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Weitere Fachrichtungen werden bei speziellen Fragestellungen hinzugezogen.

In regelmäßig stattfindenden Konferenzen der UKM Zentren für Uroonkologie, Prostatakrebs, Nierentumoren und Harnblasentumoren werden Befunde erörtert und notwendige weitere Schritte vorgeschlagen. Eine Stiftungsprofessur für urologische Onkologie und eine Studienzentrale ermöglichen es zusätzlich, aktuellsten Therapieverfahren einzubinden.

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Das UKM Kinderonkologische Zentrum gehört zu den größten in Deutschland. Es werden alle Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sowie alle Erkrankungen des Blutes, der Blutbildung und Blutgerinnung diagnostiziert und behandelt. Alle erforderlichen Behandlungsmöglichkeiten einschließlich Immuntherapie und Stammzelltransplantation stehen zur Verfügung.

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Das UKM Hauttumorzentrum behandelt Patient*innen, bei denen ein gutartiger oder bösartiger Hauttumor diagnostiziert wurde oder bei denen eine Vor- bzw. Nachsorgeuntersuchung ansteht.

Mit Hauttumorsprechstunde, Fachstationen, OP-Abteilung, Abteilung für Phototherapie, Studienzentrum und spezialisiertem Histologielabor vereint das Hauttumorzentrum wichtige Versorgungseinheiten unter einem Dach und bietet Fachkompetenz auf hohem, universitärem Niveau.

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Die Endokrinologie bietet eine interdisziplinäre, spezialisierte und umfassende Diagnostik und Therapie für Patient*innen mit endokrinen und neuroendokrinen Tumoren sowie von Hormonstörungen bei anderen Tumorerkrankungen bzw. im Rahmen von onkologischen Therapien.

Schwerpunkte liegen in der Behandlung von neuroendokrinen Tumoren des Gastrointestinaltrakts, hormonaktiven und -inaktiven Hypophysentumoren, Tumoren der Schilddrüse, der Nebenschilddrüsen und der Nebennieren sowie vererbbarer endokriner Tumorerkrankungen.

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Das UKM Kopf-Hals-Tumorzentrum widmet sich der Diagnostik und Therapie von Tumoren des Kopf-Hals-Bereiches. Hierunter fallen Tumoren der Gesichtshaut, der Mundhöhle, des Kiefers, der Nase und Nasennebenhöhlen, der Kopfspeicheldrüsen sowie des Rachens (Pharynx) und des Kehlkopfes (Larynx).

In diesem WTZ-Programm erfolgt die interdisziplinäre Versorgung durch Spezialist*innen der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde und der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, ergänzt u.a. durch Kolleg*innen aus der Radiologie, Pathologie, Onkologie, Strahlentherapeutie und Nuklearmedizin.

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Ein besonderer Schwerpunkt der Klinik für Augenheilkunde des UKM sind Diagnostik und Therapie intraokularer Tumoren des Kindes- und Erwachsenalters. Das Team setzt sich aus erfahrenen Spezialist*innen zusammen, die modernste Untersuchungstechniken und Therapieverfahren sowie das komplette operativ-chirurgische Spektrum der Augenheilkunde anbieten.

Bei einigen Tumoren kann es notwendig sein, zur weiteren Differenzierung des Tumors in gut- oder bösartig eine Gewebeprobe zu nehmen. Für die feingewebliche Untersuchung nutzen wir histologische, immunhistologische, molekularbiologische und genetische Methoden. Zudem ist je nach Tumorerkrankung die Durchführung sogenannter Staging-Untersuchungen notwendig, durch die bestimmt werden kann, ob und in welchem Ausmaß der Tumor im Körper gestreut haben könnte.

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Im UKM Sarkomzentrum werden sämtliche bösartige Knochen- und Weichteiltumoren von einem spezialisierten, interdisziplinären Team mit modernsten Techniken und nach den neuesten Methoden behandelt.

Zu den besonderen Schwerpunkten zählen die multimodale Therapie von Knochensarkomen, retroperitonealen und intraperitonealen Sarkomen sowie von lokal fortgeschrittenen Weichteilsarkomen, bei denen es um eine optimale Kombination aller verfügbaren Therapiemethoden geht.

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Das KMT-Zentrum am UKM ist eine gemeinsame Einrichtung der Medizinischen Klinik A (Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Pneumologie) und der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin – Pädiatrische Hämatologie und Onkologie. Eröffnet im Jahre 1999 und erweitert 2011 hat das KMT-Zentrum mittlerweile eines der größten Stammzelltransplantationsprogramme in Deutschland.

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Im UKM Leberzentrum arbeiten Spezialisten verschiedener Disziplinen zusammen, um Patient*innen mit Lebertumoren die bestmögliche Therapie bieten zu können. Schwerpunkte sind lebereigene Tumoren, wie z.B. das hepatozelluläre Karzinom (HCC, Leberkrebs) und cholangiozelluläre Karzinom (CCC, Gallenwegskrebs), aber auch Absiedelungen anderer Krebserkrankungen (Metastasen).

Die Behandlung der sogenannten Oligometastasierung in der Leber sowie die Bewertung und Schaffung der Operationsfähigkeit bei Lebererkrankungen stellen einen speziellen Schwerpunt am UKM dar.

Im UKM Pankreaszentrum werden sämtliche Formen der gutartigen und bösartigen Bauchspeicheldrüsenerkrankungen (Bauchspeicheldrüsenkrebs, zystische Bauchspeicheldrüsentumore, Pankreatitis, Bauchspeicheldrüsenmetastasen)  behandelt.

Das Leber- und das Pankreaszentrum sind zwei von insgesamt fünf Behandlungszentren für Tumoren der Verdauungsorgane innerhalb des Viszeralonkologischen Zentrums des WTZ Netzwerkpartners Münster.

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Westdeutsches Tumorzentrum (WTZ)
Netzwerkpartner Münster
Universitätsklinikum Münster (UKM)
Albert-Schweitzer-Campus 1
48149 Münster

+49 251 83-57655
wtz@ukmuenster.de

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