Aktuelles


Die Halbwertzeit des Wissens wird immer geringer. Wir sehen es als unserer Verpflichtung an, dass aktuelle, fundierte und abgesicherte Wissen zu teilen, im Dialog weiter zu entwickeln und es auch außerhalb unseres Hauses weiterzugeben.

Im Nachfolgenden finden Sie hierzu unsere aktuellen Mitteilungen und  Angebote.


Juni 2018

  • Deutschlandweiter Aktionstag "Zurück ins Leben"

Intensivmedizin verbinden viele Menschen automatisch mit Gefahr. "Eigentlich gibt es jedoch kaum einen Platz im Krankenhaus, an dem die Betreuung und Überwachung der Patienten engmaschiger ist.", sagt Priv.-Doz. Dr. Antje Gottschalk (2.v.r.), Leiterin der operativen Intensivtherapie unserer Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie am Universitätsklinikum Münster. Anlässlich des deutschlandweiten Aktionstages "Zurück ins Leben" stellten sich UKM-Experten und Patientin Angelika Däne (2.v.l.) am Samstag, den 9. Mai, in der münsteraner Innenstadt den Fragen interessierter Mitbürger. "Die Intensivmedizin ist mehr als reine Apparetemedizin - gerade hier steht der Mensch im Fokus - 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche."


Mai 2018

  • Engagement beim PJ-Tag ein voller Erfolg

Ein Mal pro Semester lädt das Institut für Ausbildung und Studienangelegenheiten (IfAS) der Medizinischen Fakultät Münster alle Studierenden zum PJ-Tag zu sich in das Zentrale Lehrgebäude ein. Der Grund, die Kliniken in Münster und im erweiterten Münsterland bekommen hier die Gelegenheit, sich den kommenden PJ-Studierenden vorstellen und ihnen Fragen deren zu beantworten. So auch am 4. Mai diesen Jahres, als mehr als 30 Kliniken, von Arnsberg bis Warendorf, sich dem Nachwuchs präsentierten, um ihre Häuser für den letzten, einjährigen, praktischen Abschnitt des Studiums (praktisches Jahr - PJ) interessant und attraktiv zu machen. Auch unsere Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des Universitätsklinikums Münster nahm diese Chance wahr und präsentierte sich mit einem eigenen Infostand.
Vier unserer Ärzte gewährten den Studierenden einen ersten Einblick in das interessante und vielfältige  Aufgabenfeld der Anästhesiologie. In kleinen praktischen Workshops konnten die Studierenden interventionelle Tätigkeiten selbstständig simulieren. Darunter die Atemwegssicherung durch Intubation oder die Ultraschall-unterstützte Punktion von Gefäßen mittels eines eigens hergestelltem Dummys. Besonderen Anklang fand der  ZVK-Simulator, an dem Studierende unter realitätsnahen und sterilen Bedingungen eine Ultraschall-gestützte Einlage eines zentralen Venenkatheters (ZVK) praktizieren konnten.
Alle Beteiligten waren hinsichtlich der Präsentation und Resonanz sehr zufrieden. In weit über einem Dutzend intensiven Einzelgesprächen sollten sie Fragen zur Anästhesiologie, der Intensiv- und Notfallmedizin und zur allgemeinen Organisation des PJs an unserer Klinik beantworten.
„Dies bedeutet für uns stets viel Aufwand und Engagement. Die Kolleginnen und Kollegen, die heute hier sind, müssen aus der Patientenversorgung freigestellt werden oder befinden sich sogar im Dienstfrei.“, so Univ.-Pof. Dr. med. Alexander Zarbock, Klinikdirektor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie. „Dennoch ist es ein Aufwand, dem wir gerne nachkommen. Wir wissen, die Studierenden haben eine Vielzahl ganz individueller Fragen - das hat auch der heutige Tag erneut gezeigt. Den Bewertungen der Studierenden nach, befinden wir uns im Ranking auf Top-Plätzen. Und dennoch - wir müssen präsent sein und uns um die nächste Generation Ärztinnen und Ärzte kümmern. Dank dieses Engagements konnte unsere Klinik im letzten Jahr die Anzahl der PJ-Studenten mehr als verdoppeln und dadurch neue  Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen „aus eigenen Reihen“ gewinnen. Eine Entwicklung, der wir weiter nachhelfen wollen“, so Alexander Zarbock.

 

April 2018

  • Melanie Meersch auf Deutschem Kongress für Anästhesiologie doppelt ausgezeichnet

Der Deutsche Anästhesiekongress ist seit Anbeginn eine bedeutende Schnittstelle zwischen Forschung und Klinik im Bereich der Anästhesiologie, der Intensiv-, Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin. Das Motto des diesjährigen Kongresses lautet daher "Wissen leben". Im Mittelpunkt steht dabei neues, theoretisches Wissen in die Praxis zu übertragen, um es den Patienten zugutekommen zu lassen.
Aus diesem Grund sind wir besonders stolz, dass gerade in diesem Jahr unsere Oberärztin Dr. med. Melanie Meersch gleich zwei Forschungspreise gewinnen konnte. Darunter den Heinrich-Dräger-Preis für Intensivmedizin und den Forschungspreis der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin.

Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin viel Erfolg in Forschung und Klinik.

OÄ Dr. Meersch zusammen mit Klinikdirektor Prof. Dr. Zarbock nach der Preisübergabe

Februar 2018

  • Melanie Meersch erhält DGAI-Forschungspreis

Am 23. und 24. Februar 2018 fanden die 32. Wissenschaftlichen Arbeitstage (WAT) der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI) in Würzburg statt. Wie in jedem Jahr, wurden im Rahmen dieser wissenschaftlichen Tagung wieder zahlreiche hochinteressante wissenschaftliche Manuskripte eingereicht. Die angenommenen Arbeiten nehmen an dem Auswahlverfahren für das DGAI-Forschungsstipendium der Fresenius-Stiftung teil. Mit Freude und Stolz gratulieren wir unserer Oberärztin Frau Dr. med. Melanie Meersch zum Erhalt des DGAI-Forschungspreises.

OÄ Dr. med. Melanie Meersch

  • Anke Fender erhält Ruf zur Universitätsprofessur

Unsere langjährige Mitarbeiterin Frau Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Anke C. Fender aus unserer Forschungsgruppe für Experimentelle und Klinische Hämostaseologie hat im Februar dieses Jahres einen Ruf auf die Universitätsprofessur für Kardiovaskuläre Pharmakologie am Universitätsklinikum Essen erhalten.

Dazu gratulieren wir herzlich!


Januar 2018

  • Telemedizin: ein innovatives Projekt am Universitätsklinikum Münster

Zwei Monitore, zwei Kameras, vier Ärzte und dazwischen bis zu 50 km Distanz: das nennt man Telemedizin. TELnet@NRW ist ein auf drei Jahre angelegtes telemedizinisches Pilotprojekt am Universitätsklinikum Münster, das von den Intensivmedizinern der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie unter gemeinsamer Leitung unserer Oberärztin Dr. med. Kathrin Sperling und Priv.-Doz. Dr. med. Christian Juhra von der Stabsstelle Telemedizin durchgeführt wird.

Ob Sepsis oder Antibiotika-Therapie, die Mediziner der angeschlossenen Kliniken tauschen sich mit den Intensivmedizinern der Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und operative Schmerztherapie des UKM aus, besprechen via Bildschirm und Lautsprecher ihre Fälle und optimieren so gemeinsam die Behandlungstherapien.
"Die Intensivmediziner aus der Uniklinik und aus den angeschlossenen Krankenhäusern sprechen auf Augenhöhe miteinander"
, so Dr. med. Jan Sönke Englbrecht, Facharzt für Anästhesiologie und Intensivmedizin am UKM. Gemeinsam mit seinem Kollegen Dr. med. Niko Brenscheid, ebenfalls Facharzt für Anästhesiologie am UKM, wollen sie beraten, nicht belehren – denn im Mittelpunkt steht das Wohl der Patienten.

Aus der Region aktuell angeschlossen und somit täglich im telemedizinischen Austausch, sind das Jakobi-Krankenhaus aus Rheine, UKM-Marienhospital Steinfurt, das Evangelisches Krankenhaus Johannisstift Münster und das Josephs-Hospital in Warendorf. Im Frühjahr folgen das Karolinen-Hospital in Hüsten/Hochsauerlandkreis, das Marienhospital in Arnsberg, das St.-Antonius-Hospital in Gronau und die Christophorus-Kliniken in Coesfeld.

Mehr hierzu ist dem folgenden Link der TV-Reportage zu entnehmen.


  • Studierende der Humanmedizin erwerben DEGUM-Studentenzertifikat: 4. Münsteraner Ultraschallkurs für Studierende

Auch die studentische Lehre kann sehr praxisnah gestaltet werden. Ultraschallgesteuerte Punktionen gehören heute zum Standardrepertoire im Bereich der Anästhesiologie. Speziell für den medizinischen Nachwuchs bietet die Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie gemeinsam mit der Klinik für Transplantationsmedizin für den Einstieg einen von der "Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e. V. (DEGUM)" zertifizierten Wahlkursus "Ultraschallgesteuerte Punktionen" an. Studierende können hier Techniken zur ultraschallgestützten Punktion bzw. Darstellung von Gefäßen und Nerven erlernen.

Insgesamt haben sich 16 Studierende zunächst mittels eines fundierten E-Learningmoduls theoretisches Grundlagenwissen erarbeitet, um sich so auf den anschließenden Praxisteil vorzubereiten. In Kleingruppen wurden hier an Modellen ultraschallgestützte Punktionen trainiert. Da alle 16 Studierenden die notwendige Handlungskompetenz erlernten, konnte ihnen der Kursleiter Dr. med. Philipp Engel, Oberarzt unserer Klinik, das DEGUM-Studentenzertifikat aushändigen und sein Glückwünsche aussprechen.

 
 
 
 

Kontakt

Prof. Alexander Zarbock, UKM-Anästhesiologie

Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie

Univ.-Prof. Dr. med.
Alexander Zarbock
Direktor der Klinik

Albert-Schweitzer-Campus 1
Gebäude A1
48149 Münster

T: +49 251 / 83-4 72 52
F: +49 251 / 83-4 86 67

zarbock(at)uni-muenster(dot)de
anaesthesiologie(at)ukmuenster(dot)de

Anfahrt über
Albert-Schweitzer-Str. 33
48149 Münster

Informationen zur Anfahrt

Anfahrt mit Google Maps

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