Virtuelles Krankenhaus
Mit dem Virtuellen Krankenhaus Nordrhein-Westfalen (VKh.NRW) baut das Land ein telemedizinisches sektorenübergreifendes Netzwerk auf, um digitale Versorgungsstrukturen zu schaffen und medizinisches Expertenwissen gebündelt zugänglich zu machen.
Das Virtuelle Krankenhaus ermöglicht nach einer Registrierung allen Krankenhäusern oder ambulanten medizinischen Einrichtungen in Nordrhein-Westfalen, telekonsiliarisch die fachärztliche Expertise des Universitätsklinikums Münster und weiterer Universitäts-/Klinika einzuholen. Dies ist derzeit möglich in den Indikationen Intensivmedizinische COVID-19-Beratung, Links- und Rechtsherzinsuffizienz, Long-COVID-Beratung, Resektable Lebertumore und Seltene Erkrankungen.
Im weiteren Verlauf wird das Virtuelle Krankenhaus sukzessive weitere Fachgebiete umfassen und die Übernahme in die Regelversorgung schrittweise ausbauen.
Weitere Informationen unter virtuelles-krankenhaus.nrw
Virtuelles Tumorboard
In organ- bzw. entitätsspezifischen Tumorboards werden Tumorpatienten, die am UKM behandelt werden, interdisziplinär vorgestellt. Das Tumorboard findet in vielen verschiedenen Bereichen des UKM Anwendung, insbesondere im Rahmen des Westdeutschen Tumorzentrums.
Im Hinblick auf eine fortschreitende Digitalisierung und die damit einhergehenden Möglichkeiten werden am UKM virtuelle Tumorboards angeboten. Die virtuellen Tumorboards werden über die prozessorientierte Informations- und Kommunikationsplattform VITU abgehalten, über welche eine Auswahl von fallrelevanten Daten und Informationen allen Teilnehmern zur Verfügung gestellt werden kann. Die ortsunabhängige Konferenzteilnahme und die Möglichkeit der strukturierten Dokumentation erleichtern zudem die Durchführung der Fallbesprechungen.
Während der regelmäßig stattfindenden Tumorboards können Fälle nach Voranmeldung vorgestellt werden. Auch die Patientenvorstellung von externen Ärzten und Zuweisern ist erwünscht.
