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Ein halbes Jahrhundert am UKM: Marianne Grüneberg feiert besonderes Dienstjubiläum

„So lange ich gesund und fit bin, mache ich gerne noch ein bisschen weiter“, sagt die 72-Jährige, die bis auf die Zeit des Mutterschutzes bis zum Renteneintrittsalter immer Vollzeit gearbeitet hat. Aktuell arbeitet die gelernte medizinisch-technische Assistentin (MTA) noch an zwei Tagen in der Woche im Stoffwechsellabor der Kinderklinik, das sie selbst mit aufgebaut hat.

Dienstjubiläen sind am UKM (Universitätsklinikum Münster), einem der größten Arbeitgeber der Region, keine Seltenheit. Mehrmals im Jahr werden zahlreiche Beschäftigte für 25 oder sogar 40 Jahre Betriebszugehörigkeit ausgezeichnet. Doch was Marianne Grüneberg geschafft hat, ist auch am UKM etwas ganz Besonderes: Seit unglaublichen 50 Jahren arbeitet die gelernte medizinisch-technische Assistentin (MTA) am UKM, 49 Jahre davon in der Kinderklinik, wo sie das Stoffwechsellabor mitaufgebaut hat und bis heute tätig ist. Eigentlich könnte die 72-Jährige bereits seit 2016 ihren Ruhestand genießen, doch „mir macht es einfach noch Spaß, und so lange ich gesund und fit bin, mache ich gerne noch ein bisschen weiter“, erklärt die UKM-Mitarbeiterin lachend. Wenn sie von ihren Erfahrungen und Erlebnissen aus den vergangenen fünf Jahrzehnten spricht, fühlt man eine sehr große Verbundenheit mit ihrem Arbeitgeber.

Das beeindruckt auch Frank Hermeyer, Leiter des Geschäftsbereichs Personal am UKM, der der langjährigen Angestellten zum besonderen Jubiläum gratulierte. „So unheimlich konstant seiner beruflichen Tätigkeit nachzugehen, dabei aber auch alle Fortschritte und Veränderungen, die es im Laufe der Jahrzehnte gibt, mitzugestalten, ist einfach sehr beeindruckend. Für diese sehr besondere Leistung möchten wir uns ganz ausdrücklich bedanken“, richtete Hermeyer seinen Dank an Marianne Grüneberg. Die Mutter eines erwachsenen Sohnes hat bis auf die Zeit des Mutterschutzes bis zum Renteneintrittsalter immer Vollzeit gearbeitet. „Gerade als mein Sohn kleiner war, waren das natürlich auch anstrengende Zeiten, aber mein Mann hat mich immer in allem unterstützt und hält mir noch heute den Rücken frei. Und ich habe immer mit allen Chefs gut zusammengearbeitet. Es gab keinen Tag, an dem ich keine Lust hatte, zur Arbeit zu kommen. Heute ist mein Beruf mein Hobby“, beschreibt sie.

Aktuell ist Marianne Grüneberg an zwei Tagen in der Woche für insgesamt zehn Stunden im Stoffwechsellabor der Kinderklinik unter der Leitung von Univ.-Prof. Thorsten Marquardt tätig. Besonders freut sie, dass dank des medizinischen Fortschritts heute Kindern geholfen werden kann, für die es früher noch keine Behandlungsmöglichkeiten gab. Trotz vieler Veränderungen und technischer Neuerungen ist ihre Tätigkeit bis heute Handwerk geblieben, wie die medizinisch-technische Assistentin sagt: „Wenn bei einem Neugeborenen der Verdacht auf eine Stoffwechselerkrankung vorliegt, muss das Blut auf bestimmte Parameter untersucht werden. Ich führe einige Untersuchungsmethoden durch, die bis heute nicht von Maschinen erledigt werden können. Genau das ist das Spannende an meiner Arbeit.“

Marion Zahr | UKM-Unternehmenskommunikation

Marion Zahr

Leitung Externe Kommunikation