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Hamburger Verein spendet 10.000 Euro an die Kinderkrebshilfe Münster e.V.

Der Hamburger Verein „Ring gegen Krebs e.V." hat 10.000 Euro an die Kinderkrebshilfe Münster e.V. gespendet. Die Spendenübergabe erfolgte im Universitätsklinikum Münster (UKM). Aus Hamburg war Heinz D. Swoboda-Kirsch und seine Frau Jutta Kirsch angereist und überreichten den Scheck persönlich.

Seit seiner Gründung im Jahr 1989 unterstützt der „Ring gegen Krebs e.V." bundesweit Elternvereine, Stiftungen und Initiativen, die sich für krebskranke Kinder und ihre Familien einsetzen. Viele dieser Organisationen wurden von betroffenen Eltern ins Leben gerufen und sind in hohem Maße auf private Unterstützung angewiesen. Dank der Solidarität von rund 300 Mitgliedern, Spenderinnen und Spendern sowie zahlreichen Förderern, konnten wir bislang mit insgesamt rund 1,5 Millionen Euro unterstützen.

In Deutschland engagieren sich etwa 90 Eiternvereine für krebskranke Kinder sowie zahlreiche weitere Organisationen in allen Bundesländern. Der „Ring gegen Krebs e.V." legt großen Wert auf eine bundesweite Verteilung der Spendengelder und verzichtet bewusst auf Vorgaben zur Mittelverwendung. „Die Vereine vor Ort wissen am besten, wo Hilfe am dringendsten benötigt wird", betont der Vorstand.

Die Spenden kommen vielfältigen Projekten zugute: Dazu zählen unter anderem die Einrichtung von Tagesstätten, der Bau und Betrieb von Elternhäusern und Reha-Einrichtungen, die Unterstützung der Betreuung in Kliniken, die Anschaffung von Spiel- und Beschäftigungsmaterial, Kommunikations- und Medizintechnik, Fahrdienste sowie schulische und psychologische Begleitung. Auch Forschungsprojekte werden gefördert. Angesichts der hohen Kosten dieser wichtigen Arbeit ist jede Spende von großer Bedeutung.

Nach Angaben des Deutschen Kinderkrebsregisters erkranken in Deutschland jährlich rund 2.200 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren an Krebs. Zu den häufigsten Diagnosen zählen Leukämien (etwa 30 Prozent), Tumore des Zentralen Nervensystems (rund 24 Prozent) sowie Lymphome (etwa 15 Prozent).

Das Deutsche Kinderkrebsregister ist seit 1980 aktiv und hat bislang mehr als 70.000 Erkrankungsfälle erfasst. Es ist am Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik (IMBEI) der Universitätsmedizin Mainz angesiedelt.

Die Solidarität mit krebskranken Kindern und ihren Familien ist uns eine Herzensangelegenheit. Deshalb unterstützen wir die Einrichtungen und informieren mit dem Ziel, die Öffentlichkeit stärker für das Thema Krebs bei Kindern und Jugendlichen zusensibilisieren.

Weitere Informationen:
www.ringgegenkrebs.de