Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychosomatik und -psychotherapie

Willkommen auf Station 2

Unser Motto:
„Gemeinsam ist man weniger allein!“ 

Die Station 2 ist eine Schwerpunktstation für Jugendliche mit PDF strukturellen Störungen (207 KB). Es können aber auch Jugendliche mit anderen Erkrankungen (wie z.B. Depressionen, Ängsten, Zwängen, ADHS, Geschlechts Dysphorie) behandelt werden. Insgesamt verfügt die Station über 9 Behandlungsplätze für Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren.

Unsere therapeutische Arbeit ist geprägt von einer wertschätzenden und entwicklungsfördernden Haltung. Das Behandlungskonzept umfasst verschieden Therapiebausteine, die von unterschiedlichen Berufsgruppen angeboten werden (multimodales Behandlungskonzept). Ein wichtiger Therapiebaustein ist die sogenannte dialektisch-behaviorale Therapie für Adoleszente (DBT-A). Dialektik bedeutet verschiedene, manchmal gegensätzliche Sichtweisen zu integrieren (z.B. eine Balance zu finden zwischen Akzeptanz von Geschehenem und Bereitschaft zur Veränderung). Wenn du Dich dafür entschieden hast, einen neuen Weg zu suchen, unterstützen wir Dich dabei, Probleme zu verstehen und zu lösen sowie schädliche Verhaltensweisen abzubauen und alternative Fertigkeiten (englisch "skills") zu entdecken und weiter zu entwickeln. Diese Fertigkeiten beziehen sich auf die folgende Bereiche:

  • mit mir selbst achtsam sein
  • Krisen und Stress bewältigen
  • Meine eigenen Gefühle wahrnehmen, sich verstehen und sinnvoll steuern
  • zwischenmenschliche Konflikte lösen und stabile Beziehungen aufbauen
  • meinen Selbstwert verbessern und meine Ressourcen (wieder) zu entdecken

Wichtige Therapiebausteine sind daher:

1. Individuelles Verständnis der Probleme und Suche nach Lösungen (z.B. in der Einzeltherapie)
2. Vermittlung von Wissen (erfolgt in der Einzeltherapie und der PDF DBT-A-Gruppe (203 KB))
3. Situation, Gefühle und Gedanken wahrzunehmen und anzunehmen (erfolgt in der Achtsamkeitsgruppe)
4. Entdecken von Ressourcen und von non-verbalen Verständnis- und Ausdrucksmöglichkeiten (erfolgt in der Kunst- und Musiktherapie)
5. Verbesserung des Gefühls zum eigenen Körper (erfolgt in der Körpertherapiegruppe)
6. Oder: Einüben von Fertigkeiten zur Anspannungs- und Stressreduktion (erfolgt in der Skillsgruppe)
7. Direkte Unterstützung bei auftretenden Problemen (erfolgt im Bezugsbetreuersystem)
8. Bewältigung von wichtigen Aufgaben im Alltag (aufstehen, Körperpflege, Ordnung halten, Verantwortung/ Dienste übernehmen, kochen, gemeinsam Essen, zur Schule gehen, Hausaufgaben erledigen), Kontakt mit Gleichaltrigen, Freizeitgestaltung (Sportgruppe, Gruppenaktivität), Interessen vertreten (Forum) (erfolgt in der Milieutherapie).
9. Verbesserung schulischer Schwierigkeiten (erfolgt in direkter Kooperation mit der Helen-Keller-Schule)

Für uns ist die enge Zusammenarbeit mit den Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen essentiell. Aus diesem Grund finden regelmäßige Familiengespräche, Elternnachmittage, Elternfrühstück sowie einmal im Monat eine Multifamilientherapie statt.

Des weiteren liegt uns eine enge Kooperation mit allen anderen ambulanten Helfern (wie z.B. niedergelassene Ärzte und Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, Schule, Jugendamt sowie den Personen, die ambulante oder (teil)stationäre Eingliederungshilfen anbieten) am Herzen.

Einen Überblick über die zeitliche Verteilung unserer Therapieangebote findest Du in unserem exemplarischen PDF Wochenplan (206 KB).

Wenn Du Interesse hast, auf unserer Station aufgenommen zu werden, musst Du Dich zunächst über das Sekretariat einen Termin in unserer Institutsambulanz vereinbaren. Die Aufnahme erfolgt elektiv über die Warteliste.

Oberärztin:
Frau Dr. med. Esther Strittmatter

Dipl.-Psychologin:                                                                                                                           Frau Franke
Frau Schallenberg

Kunsttherapeutin:
Frau Schilling

Stationsleitung:
Frau Falk

Stellvertretende Stationsleitung:
Sebastian Hörmann (geb. Thier)

Musiktherapie:
Charikla Tonn

Körpertherapie:
Esther Serrano

Der Pflege-u. Erziehungsdienst setzt sich aus Gesundheits- und Krankenpflegern, 
Ges.- u.Kinderkrankenpflegern, Sozialpädagogen sowie Pflegeschülern und Praktikanten zusammen.

 
 
 
 
Willkommen auf Station 2!
Jeder Patient gestaltet sein Zimmer selbst.
Der Aufenthaltsraum ist ein gemütlicher Treffpunkt.
Im oberen Teil befindet sich die Station 2.