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Therapiewissenschaften

Unser Ziel ist es, den Fortschritt in der medizinischen und therapeutischen Versorgung voranzutreiben und dafür Sorge zu tragen, dass aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse den Patientinnen und Patienten unmittelbar zu Gute kommen. Dafür setzen wir eigenständige Forschungs- und Qualitätsentwicklungsprojekte um, beteiligen uns als Kooperationspartner an Forschungsprojekten und kooperieren mit Hochschulen.

In der Ausbildung engagieren wir uns für eine wissenschaftliche Ausbildung in den Therapieberufen, indem wir praxisbasierte wissenschaftliche Abschlussarbeiten ermöglichen und als Lernort für die praktische Ausbildung kooperieren. 

  • Online-basierts präoperatives physiotherapeutisches Management von Patient*innen vor viszeralen Operationen (PräOpPT)

    • Kooperationspartner: Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Univ.-Prof. Dr. Pascher

    • Finanziert durch Mittel aus münster.land.leben/ Innovative Hochschule (FH Münster)

    • Mitarbeiterin: Romina Stenzel (B.Sc.)

  • mi-AKTIV - Entwicklung und Implementierung eines multidimensionalen,

    interprofessionellen bewegungsbezogenen Versorgungskonzeptes zur

    Steigerung der körperlichen Aktivität bei Patienten mit psychischen

    Erkrankungen während des stationären Aufenthaltes – eine mixedmethods

    Pilotstudie (mi-AKTIV)

    • gemeinsames Projekt mit der Klinik für Psychische Gesundheit, Univ.-Prof. Dr. Baune

    • Mitarbeiterin: Isabelle Stickdorn (B.Sc.)

    • Ziel des Forschungsvorhabens ist die partizipative Entwicklung und Implementierung eines multidimensionalen, bewegungsbezogenen Versorgungskonzeptes zur Steigerung der körperlichen Aktivität von Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen in stationärer Behandlung unter Berücksichtigung aktueller externer Evidenz und Involvierung wichtiger Stakeholder.

  • Patient*innen in Bewegung (PiB), sensorgestützte Erfassung körperlicher Aktivität von Patient*innen während der Krankenhausversorgung
    • Kooperationspartner: Fachbereich Physikalische Technik FH Münster
    • Finanziert durch Institut IGTA (Interdisziplinarität in Gesundheit, Technik, Arbeitsfähigkeit) der FH Münster
    • abgeschlossen

Die zentrale Einrichtung Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie engagiert sich für akademische Ausbildung von Therapeutinnen und Therapeuten. 

So finden große Teile der praktischen Ausbildung im Studiengang Therapie- und Gesundheitsmanagement insbesondere für die Studierenden der Physiotherapie in der zentralen Einrichtung Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie statt. Informationen zum Studiengang Therapie- und Gesundheitsmanagement Physiotherapie und Logopädie finden Sie hier: Informationen zum Studiengang

Die Therapeutinnen und Therapeuten unterstützen aktiv die Lernprozesse der Studierenden z.B. im Rahmen des OSLO Projektes.

Wir bieten die Möglichkeit Abschlussarbeiten zu praxisrelevanten Fragestellungen bei uns zu schreiben. Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt auf zu isabelle.stickdorn@ukmuenster.de.

 

Aktuelle Abschlussarbeiten

  • Tom Brack (2021). Einfluss der Steigerung körperlicher Aktivität bei Patient*innen vor großen Bauchoperationen auf postoperative Komplikationen, Funktionsfähigkeit und Lebensqualität – eine systematisierte Recherche. Bachelor-Arbeit an der FH Münster.
  • Jonas, Chrobak (2021). Die Relevanz der Personalbedarfsplanung von Physiotherapeuten in der Intensivmedizin – Eine qualitative Befragung von Ärzten und Physiotherapeuten am Universitätsklinikum Münster. Master-Arbeit an der FH Münster
  • Elisa Ernst (2021). Die Bedeutung körperlicher Aktivität während der akutstationären psychiatrischen Behandlung aus Perspektive der Patient:innen. Eine qualitative Analyse. Bachelor-Arbeit an der FH Münster.
  • Sarah Döhring (2021). Die pädiatrische Intensivstation als interprofessionelles Setting – wie wird interprofessionelle Zusammenarbeit umgesetzt? Master-Arbeit an der Carl Remigius Medical School.
  • Johanna Hartz & Nel Thiele (2021). Körperliche Aktivität im Krankenhaus – Erstellung einer evidenzbasierten Patienteninformation. Bachelor-Arbeit an der FH Münster.
  • Marion Jürgens (2021). Wissensmanagement im Universitätsklinikum - Entwicklung eines Konzepts zur Wissensidentifikation, -verteilung und -bewahrung im therapeutischen Bereich des Universitätsklinikum Münster. Master-Arbeit an der IU.
  • Nadine Speicher (2021). Ziele und Maßnahmen der Physiotherapie in der stationär pädiatrischen Hämatologie und Onkologie. Bachelor-Arbeit an der Hochschule Osnabrück.
  • Isabelle Stickdorn (2021). Der CHARMI als standardisiertes Messinstrument zur Erhebung des Mobilitätsniveaus von Patienten in der akutstationären Versorgung – Praktikabilität und Nutzen aus physiotherapeutischer Perspektive. Master-Arbeit an der Hochschule Osnabrück.
  • Judith Elliott (2020). Berufliche Rollenbilder akademisch qualifizierter Pflegender und Therapeut*innen in der klinischen Versorgung.
  • Sindy Steglich (2020). Kann Physiotherapie die sensorische Entwicklung von Frühgeborenen unterstützen? Physiotherapeutische Handlungsempfehlung für die neonatologische Intensivstation auf Basis aktueller Evidenz.
  • Annika Prickartz (2020). Der Einfluss präoperativer Physiotherapie bei Patienten vor viszeralen Operationen in Hinblick auf die postoperative Funktionsfähigkeit und die Entwicklung postoperativer Komplikationen.
  • Steffen Saldsieder (2020). Eine vergleichende Analyse von Assessments zur Messung der körperlichen Aktivität von Patienten während der stationären Versorgung.
  • Annalena Paus (2019). A review of functional outcomes and applicable outcome measurements for patients in an acute care stroke unit in Germany. Hanzehogeschool Groningen.
  • Pauline Grau (2019). Entwicklung einer Orientierungshilfe für die physiotherapeutische Frühmobilisation auf der Stroke Unit und der neurologischen Intensivstation auf Grundlage externer und interner Evidenz.
  • Miriam Otte (2019). Überprüfung der Machbarkeit eines physiotherapeutischen Gruppenangebots für kardiologische Patienten in einem Klinikum der Maximalversorgung.
  • Saskia Pohlen (2019). Umsetzbarkeit der Mainzer-Mobilitäts-Matrix in der akutchirurgischen Versorgung - am Beispiel des Verlaufs der Mobilität von kardiologischen Patienten nach Operation mittels medialer Sternotomie.
  • Anna Christmann (2019). Entwicklung eines Studiendesigns zur Evaluation des Nutzens des Gleichgewichtstests GGT.
  • Christina Hauptmeier (2019). Indikationen für die Anwendung der Manuellen Lymphdrainage bei multimorbiden Patienten im Akutkrankenhaus - eine explorative Untersuchung der Erfahrung von Physiotherapeuten.

Das Traineeprogramm ist ein Angebot für Bachelorabsolventen in den Therapieberufen und in der Pflege. In dem einjährigen Programm werden die Trainees darin unterstützt, ihre im Studium erworbenen Kompetenzen anzuwenden und zu vertiefen. Zudem fördern wir durch die Zusammensetzung der Gruppe den interprofessionellen Austausch im Sinne einer interprofessionellen evidenzbasierten Praxis.  Die Trainees bearbeiten in diesem Jahr eigenständig ein Praxisentwicklungsprojekt, welches einen Beitrag zur Evidenzbasierung des therapeutischen, pflegerischen und interprofessionellen Handelns am UKM leistet. 

Phasen des Traineeprogramms

  • Planungsphase: theoretischer Input (Schwerpunkt Evidenzbasierte Praxis und Projektmanagement) und Entwicklung von Projektideen sowie Projektplanung
  • Umsetzungsphase: Recherche und Synthese von Evidenz zum Projekt sowie Zusammenstellung identifizierter Interventionen. Prüfung der Umsetzbarkeit und Relevanz von Interventionen in einer Projektgruppe. Entwicklung von Implementationsstrategien, Umsetzung und Evaluation.  

Das Traineeprogramm beginnt in der Regel im September und endet mit einer Abschlusspräsentation im September des darauffolgenden Jahres.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an marion.grafe(at)­ukmuenster(dot)­de (Therapie) oder nina.kolbe(at)­ukmuenster(dot)­de (Pflege).

 

Aktuelles Traineeprojekt

Paus, Annalena (B.Sc.). Die Implementierung von evidenz-basierten Assessments zur Messung von Beeinträchtigungen in Aktivitäten des täglichen Lebens (ADL) bei akuten Schlaganfall-Patienten auf der Stroke Unit des UKM

Abgeschlossene Traineeprojekte aus den Therapieberufen

Döhring, Sarah (B.Sc.). Welche physiotherapeutischen Maßnahmen können bei pädiatrischen Patienten mit Osteosar-kom bzw. Ewing-Sarkom vor und nach endoprothetischer Versorgung der unteren Extremität zu einer schnelleren postoperativen Mobilität ohne Hilfsmittel führen?

Chrobak, Jonas (B.Sc.). Physiotherapeutische Behandlung
bei Herzpatienten nach einer Sternotomie

Thomas, Marion (M.A.). Plötzlich ungehört - Welche evidenzbasierten Kriterien gibt es für die Gestaltung der ersten Angehörigenberatung von Patienten mit akuter Aphasie am UKM?

Hülsdünker, Jutta (B.Sc.).Welche Maßnahmen eignen sich um körperliche Aktivität bei Patienten mit Epilepsie zu steigern

Lena Frenz (2022). "Körperliche Aktivität im Krankenhaus - Perspektiven von Pflegenden und Ärzt*innen auf das Aktivitätsverhalten ihrer Patient*innen". Masterarbeit an der Jade Hochschule Oldenburg.

Isabelle Stickdorn (2021). "Der CHARMI als standardisiertes Messinstrument zur Erhebung des Mobilitätsniveaus von Patienten in der akutstationären Versorgung - Praktikabilität und Nutzen aus physiotherapeutischer Perspektive". Masterarbeit an der Hochschule Osnabrück.

Bräunig, J. (2021). Long term effects of early goal-directed physiotherapy in patients on ICU undergoing Extracorporeal Life Support. 6th Annual Asia Pacific Conference on early mobilization and rehabilitation in ICU.(ausgezeichnet mit dem excellent oral presentation award)

Hülsdünker, J. & Grafe, M. (2021). Förderung von körperlicher Aktivität bei Patienten mit Epilepsie unter Anwendung des Transtheoretischen Modells. 20. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung. Online

Stickdorn, I., Grafe, M., Baune, B. (2021). Entwicklung und Implementierung eines multidimensionalen, interprofessionellen bewegungsbezogenen Versorgungskonzeptes zur Steigerung der körperlichen Aktivität bei Patienten mit psychischen Erkrankungen während des stationären Aufenthalts – eine mixed-methods Pilotstudie (mi-AKTIV). 20. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung. Online

Grafe, M., Stenzel, R., Egbrighoff, K. (2021). Online-basierte präoperative Physiotherapie vor viszeralen Operationen. Eine Machbarkeitsuntersuchung. 20. Deutscher Kongress für Versorgungsforschung. Online

Hülsdünker, J. & Grafe, M. (2021). Motivation und Bereitschaft zur Verhaltensänderung. Wie körperliche Aktivität bei Patienten mit Epilepsie gefördert werden kann. pt-Zeitschrift für Physiotherapeuten. 73 (05), 45-50.

Grafe, M., Stickdorn, I., Baune, B. (2021). Identifying barriers and change aspects for implementing evidence-based physical activity interventions in a clinic for psychiatry. World Physiotherapy Congress 2021, online.

Stickdorn, I. & Grafe, M. (2021). Unterschätztes Handlungsfeld - Physiotherapeuten als Experten für Bewegung bei psychischen Erkrankungen. physiopraxis, 2, 36-39.

Thomas, M., Bauch, A., Brümmer, W., Hufelschulte, L., Korsukewitz, C., Robrecht, D., Röttgers, J., Grafe, M. (2021). Plötzlich ungehört: Welche evidenzbasierten Kriterien gibt es für die Gestaltung der ersten Angehörigenberatung von Patient*innen mit akuter Aphasie? 20. Jahrestagung der Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung (GAB). 7.-9. Oktober, 2021, online. (Posterbeitrag).

Adermann, S. & Thomas, M. (2020). Wenn die Worte fehlen: Aphasie im klinischen Alltag begegnen. Ein Kooperationsprojekt von Logopädie und Pflege. 93. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), online, 4.-7.11.2020.

Grafe, M. & Kolbe, N. (2020). A trainee program to enhance competencies for an evidence-based practice of novice therapists in an acute care setting. European Region Worls Physiotherapy Online 2020 (Vortrag).

Elliott, J., Grafe, M., Markfort, A., Breitbach-Snowdon, H., Störkel, F. (2020). A study of first year physiotherapy and speech and language therapy students´ perceptions of real-life clinical practice in a maximum care hospital setting. European Region Worls Physiotherapy Online 2020 (Vortrag).

Krämer, C., Grafe, M., Robrecht, D., Schmidt, J. (2020). The role of physiotherapy during the pandemic – a need for leadership and interprofessional collaboration. European Region Worls Physiotherapy Online 2020 (Posterbeitrag)

Döhring, S. & Rauwolf, K. (2020). Physiotherapie in der pädiatrischen Onkologie. Knochentumore der unteren Extremität. pt-Zeitschrift für Physiotherapeuten. 03, 42-46.

Grafe, M. & Kolbe, N. (2020). Perspektiven nach dem Studium eröffnen. Interprofessionelles Traineeprogramm für Bachelorabsolventen in Pflege und Therapie. pt-Zeitschrift für Physiotherapeuten. 03, S. 82-86.

Bräunig, J. (2019). Effects of early goal directed physiotherapy in neurological patients on the intensive care unit.European Congress of Neuro-Rehabilitation 2019, 9–12 Oktober 2019. Budapest, Ungarn. (Poster)

Bräunig, J. (2019). Prophylaxis and therapy of pes equinus in immobile patients in the intensive care unit. European Congress of Neuro-Rehabilitation 2019, 9–12 Oktober 2019. Budapest, Ungarn. (Poster)

Bräunig, J. (2019). Wie lässt sich bei immobilen Patienten aktuell am besten ein Spitzfuß vermeiden? Intensiv, 27 (06).

Bräunig, J. (2018). Qualitative Effekte bei früh einsetzender Physiotherapie auf der Intensivstation bei Patienten unter ECLS-Therapie nach kardiogenem Schock. Dissertation, Medizinische Fakultät der Westtfälischen-Wilhelms-Universität Münster. Abrufbar unter: https://miami.uni-muenster.de/Record/37335f81-f798-4507-b00b-83de7c83726f

Grafe, M. (2018). "Immer im Takt bleiben" - eine Untersuchung der physiotherapeutischen Interaktion in der ambulanten Physiotherapiepraxis. Dissertation, Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Abrufbar unter: http://digital.bibliothek.uni-halle.de/hs/content/titleinfo/2892493

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Ansprechpartner*in für den Bereich Therapiewissenschaften

Therapeutische Gesundheitsberufe | Isabelle Stickdorn

Isabelle Stickdorn