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Höchste Zertifizierungsstufe für die Chirurgie von Magen- und Speiseröhrenerkrankungen

Das Magen- und Ösophaguszentrum der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am UKM (Universitätsklinikum Münster) ist von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) als „Exzellenzzentrum für die Chirurgie des Magens und der Speiseröhre“ zertifiziert worden. Mit der höchsten Zertifizierungsstufe würdigt die Fachgesellschaft die hohe Versorgungsqualität, die wissenschaftliche Expertise sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung innovativer Behandlungsverfahren am UKM.  | aw

Das Zentrum in der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie unter der Leitung von Univ.-Prof. Andreas Pascher hat sich in den vergangenen Jahren zu einer überregional anerkannten Einrichtung für die Behandlung komplexer Erkrankungen des Magens und der Speiseröhre entwickelt. Grundlage dafür ist ein spezialisiertes Team, das sich vor rund acht Jahren neuformiert und seitdem gemeinsam nationale und internationale Expertise aufgebaut hat. Säulen des Behandlungsspektrums sind modernste Roboter-assistierte Operationsverfahren, innovative endoskopische Techniken sowie strukturierte Behandlungskonzepte wie Prähabilitation und ERAS (Enhanced Recovery After Surgery).

„Die Auszeichnung als Exzellenzzentrum ist für uns Anerkennung und Verpflichtung zugleich“, sagt Pascher. „Sie spiegelt die engagierte Arbeit eines interdisziplinären Teams wider, das in den vergangenen Jahren medizinische, strukturelle und prozessuale Innovationen konsequent vorangetrieben hat. Unser Ziel bleibt es, Patientinnen und Patienten eine optimale hochspezialisierte Versorgung auf höchstem Niveau anzubieten.“

Die Zertifizierung als Exzellenzzentrum ist das Ergebnis einer langen gemeinsamen Entwicklung. Priv.-Doz. Jens Peter Hölzen, der das Zentrum seit den ersten Zertifizierungsschritten koordiniert und mit aufgebaut hat, betont die Bedeutung des Teamgedankens: 

„Diese Auszeichnung gehört unserem gesamten interprofessionellen und interdisziplinären Team. Nur durch diese enge Verzahnung können wir unseren Patientinnen und Patienten heute ein Behandlungskonzept anbieten, das alle Phasen der Therapie umfasst – weit über die eigentliche Operation hinaus.“

Das Exzellenzzentrum ist eng in die zertifizierten Strukturen des Westdeutschen Tumorzentrums (WTZ) Münster eingebunden. Es kooperiert mit den jeweiligen DGAV-Referenzzentren für chirurgische Erkrankungen der Leber, für chirurgische Erkrankungen des Pankreas, der Organgruppe Peritoneum sowie für chirurgische Endoskopie. Die onkologischen Zentren sind parallel durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert – als Viszeralonkologisches Zentrum. Die Zertifizierung gilt seit dem 29. April 2025.

Kontakt für Presseanfragen

Anja Wengenroth | UKM-Unternehmenskommunikation

Anja Wengenroth

Pressesprecherin