Leben mit Speiseröhren- und Magenkrebs: UKM lädt zum Infoabend im innovativen 15-Minuten-Format
Persönlich, informativ, kurzweilig: Die Allgemeinchirurgie des UKM lädt Betroffene und Interessierte am Mittwoch, 30. September, um 17 Uhr zu einem besonderen Informationsabend zum Thema „Leben mit Speiseröhren- und Magenkrebs“ ein. Der Abend folgt dem 15-Minuten-Prinzip und einer thematischen Themenlandschaft mit Info-Inseln. | lwi

Die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie des UKM (Universitätsklinikums Münster) veranstaltet am 30. September einen Patienteninformations- und Networking-Abend für Menschen nach einer Speiseröhren- oder Magenoperation – und bricht dabei bewusst mit dem klassischen Vortragsprinzip. Stattdessen folgt der Abend dem Prinzip des sogenannten 15-Minuten-Formats, einer modernen Weiterentwicklung des in der Innovations- und Startup-Szene etablierten 12-Minuten-Konzepts: Auf einen fokussierten 15-minütigen Impulsvortrag folgen 15 Minuten offene Diskussion mit den Referentinnen und Referenten – und anschließend 15 Minuten zum freien Austausch. Kein Folienberg, kein Frontalunterricht, kein monologisierendes Podium. Stattdessen: gezielte Information, echte Gesprächszeit, persönlicher Austausch.
„Patienten nach einer großen Operation haben konkrete Fragen – zur Ernährung, zur Reha, zum Alltag. Unser Ziel ist es, ihnen nicht nur medizinisches Wissen zu vermitteln, sondern einen Raum zu schaffen, in dem echte Begegnung und echter Austausch möglich sind", sagt Prof. Andreas Pascher, Klinikdirektor der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie am UKM.
Zwei Räume, ein Konzept
Das Besondere des Abends liegt zudem in seiner räumlichen Zweiteilung: Während im Vortragssaal die Impulsvorträge nach dem 15-Minuten-Prinzip stattfinden, wartet nebenan eine Landschaft thematischer Info-Inseln. Hier stehen Fachleute aus Chirurgie, Ernährungstherapie, Rehabilitation, Selbsthilfe und Beratung bereit – nicht auf einem Podium, sondern im direkten persönlichen Gespräch. Patientinnen und Patienten sowie Angehörige können gezielt die Inseln aufsuchen, die für sie relevant sind: ob zu Ernährung und Trinknahrung nach der OP, zu Reha-Möglichkeiten, zu Selbsthilfegruppen in der Region oder zum Stand moderner oberer GI-Chirurgie.
Beteiligt sind neben dem UKM-Team aus Chirurgie und Endoskopie die Klinik Bad Oexen Brinkmeier GmbH & Co. KG als Reha-Partnerin, die Klinische Diätetik, das Westdeutsche Tumorzentrum (WTZ) sowie die Krebsberatung des Tumor-Netzwerks Münsterland.
Über das UKM Ösophaguszentrum
Das UKM ist eines der großen Upper-GI-Referenzzentren in Deutschland und als Exzellenzzentrum für Chirurgie des Magens und der Speiseröhre von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) zertifiziert.
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