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Neue FMA-Ausbildung am UKM: Fachkräfte für die Medizinprodukteaufbereitung von morgen qualifizieren

Ob Operationsinstrumente, Endoskope oder hochkomplexe Medizinprodukte: Die sterile Aufbereitung ist eine unverzichtbare Voraussetzung für eine sichere und qualitativ hochwertige Patientenversorgung. Um den steigenden Anforderungen in diesem Bereich gerecht zu werden und die Professionalisierung des Berufsfeldes weiter voranzutreiben, bietet das UKM ab September die Ausbildung zur Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung (FMA) an. | ks

Täglich sind es Tausende Instrumente, die in der Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP) des UKM (Universitätsklinikums Münster) für Operationen, Untersuchungen und zahlreiche weitere Eingriffe geprüft, gereinigt, desinfiziert und sterilisiert werden. Ohne diese Einheit käme jeder Krankenhausbetrieb nahezu zum Erliegen. Deshalb startet am UKM in Kooperation mit anderen Kliniken ab September eine neue Ausbildung zur Fachkraft für Medizinprodukteaufbereitung. 

„Gut ausgebildete Fachkräfte sind ein wesentlicher Schlüssel für hohe Qualitätsstandards im Gesundheitswesen“, sagt Thomas van den Hooven, Pflegedirektor des UKM. „Die Mitarbeitenden der AEMP leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für die Versorgung von Patientinnen und Patienten sowie für den reibungslosen Ablauf klinischer Prozesse. Mit der neuen FMA-Ausbildung investieren wir gezielt in die Fachkräfte von morgen.“

Als anerkannte Bildungsstätte der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung (DGSV e. V.) reagiert das UKM auf eine Entwicklung, die sich bereits heute im Gesundheitswesen abzeichnet. Künftig werden Aufbereitungseinheiten für Medizinprodukte zunehmend durch speziell qualifizierte Fachkräfte geprägt sein. Dies ist für die Sicherheit von Patientinnen und Patienten sowie den reibungslosen Ablauf der medizinischen Versorgung von zentraler Bedeutung. 

„Medizinprodukteaufbereitung ist weit mehr als ein technischer Prozess. Sie ist ein zentraler Bestandteil der Patientensicherheit“, betont Carolin Wengler, stellvertretende Leitung Aus-, Fort- und Weiterbildung Pflege und OP am UKM. „Mit der FMA-Ausbildung vermitteln wir fundiertes Fachwissen und ermöglichen den Auszubildenden zugleich spannende Einblicke in unterschiedliche Bereiche des UKM. Als Maximalversorger bieten wir Hospitationen beispielsweise in der Medizintechnik, im Operationsbereich oder in der Anästhesie an.“

Die dreijährige Ausbildung wird durch die erfahrenen Fachkräfte Yvonne Terstiege (Kursleitung der FMA-Ausbildung) und Dorette Lounici (Lehrkraft Praxis) sowie das Team der Aus-, Fort- und Weiterbildung Pflege und OP am UKM durchgeführt. Der Fokus liegt auf einer praxisnahen Vermittlung der Ausbildungsinhalte. „Mit dem neuen Ausbildungsangebot stärkt das UKM nicht nur die eigene Fachkräfteentwicklung, sondern setzt zugleich ein Zeichen für die Zukunft der Medizinprodukteaufbereitung in der Region“, so Thomas van den Hooven.

Info: Bewerbungen für die FMA-Ausbildung sind über das UKM-Karriereportal möglich. Interessierte für die Ausbildung und potentielle Kooperationspartner können sich per E-Mail an bipg(at)ukmuenster.de wenden. 
 

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