UKM tritt NRW-weitem Präventionsnetzwerk „Sicher im Dienst“ bei
Mit dem Beitritt zum Präventionsnetzwerk „Sicher im Dienst“ setzt das UKM ein klares Zeichen für den Schutz seiner Beschäftigten. In dem landesweiten Netzwerk, das aus dem Polizeipräsidium Münster koordiniert wird, tauschen verschiedenste Einrichtungen des öffentlichen Dienstes ihre Erfahrungen und Best Practices im Umgang mit Gewalt aus, um Sicherheit und Respekt im öffentlichen Dienst nachhaltig zu stärken. | lwi

Mit Beginn des Jahres 2026 hat sich das UKM (Universitätsklinikum Münster) dem Präventionsnetzwerk „Sicher im Dienst“ des Landes NRW angeschlossen, dem aktuell mehr als 2700 Beteiligte aus 1000 verschiedenen Bereichen des öffentlichen Dienstes angehören.
Bundesweit haben wiederholt auch Vorfälle mit aggressiven Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen in den Notaufnahmen von Krankenhäusern öffentliche Aufmerksamkeit erlangt. Diese Entwicklungen verdeutlichen, dass Übergriffe gegenüber Mitarbeitenden im Gesundheitswesen, die tagtäglich für das Wohl anderer sorgen, ein ernstzunehmendes und wachsendes Problem darstellen.
Zum offiziellen Beitritt des UKM in das Netzwerk ist Münsters Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf jetzt ins UKM gekommen. Gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor, Prof. Alex W. Friedrich, dem Kaufmännischen Direktor Dr. Christoph Hoppenheit, dem Leiter der Stabsstelle Unternehmenssicherheit, Sascha Czech, sowie Pia Austrup von der Stabsstelle #sicherimDienst unterzeichnete sie die Beitrittsurkunde zum Netzwerk.
„Ich freue mich über den Beitritt des UKM. Wir arbeiten bereits an vielen Stellen und unterschiedlichsten Themen sehr vertrauensvoll zusammen. Umso mehr freut es mich, dass wir nun auch beim Schutz der Beschäftigten kooperieren,“ begrüßte Dorndorf den neuen Netzwerkpartner.
Über einen Erfahrungsaustausch der Netzwerkpartner werden konkrete Präventionsmaßnahmen und praxisnahe Lösungsstrategien im Umgang mit Gewalt geteilt. Dabei hilft auch ein Präventionsleitfaden, der spezifische Handlungsempfehlungen für die Vor- und Nachsorge von Übergriffen bietet – zugeschnitten auf die unterschiedlichen Berufsgruppen des öffentlichen Dienstes.
#sicherimDienst ist eine landesweite Initiative des Landes Nordrhein-Westfalen für mehr Schutz und Sicherheit von Beschäftigten im öffentlichen Dienst. Zentrales Element ist ein bundesweit einmaliges, behördenübergreifendes Präventionsnetzwerk, in dem sich Verwaltungen, Einrichtungen und Organisationen austauschen und voneinander lernen. Ziel ist es, Gewaltprävention im öffentlichen Dienst nachhaltig zu stärken – unter anderem durch praxisnahe Materialien, gemeinsame Veranstaltungen und den Transfer bewährter Maßnahmen über Berufsgrenzen hinweg.
Koordiniert wird das Netzwerk durch eine beim Polizeipräsidium Münster angesiedelte Stabsstelle. https://www.sicherimdienst.nrw
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