Wissen bewegt – Begegnung stärkt: Krebstag Westfalen 2026 lädt zu Information und Austausch ein
Wie kann aktuelles Wissen aus der Krebsmedizin dazu beitragen, Behandlungen gezielter und verträglicher zu gestalten? Welche Unterstützung brauchen Patientinnen und Patienten, um mit Nebenwirkungen und den Folgen der Erkrankung besser zurechtzukommen? Und welche Rolle spielen Begegnungen und Selbsthilfe für Betroffene und Angehörige? Der Krebstag Westfalen 2026 des Westdeutschen Tumorzentrums am UKM bietet am Freitag, 20. März 2026, von 12 bis 18 Uhr im neuen Studienlabor auf dem UKM-Campus fundierte Informationen, praxisnahe Einblicke und viel Raum für persönlichen Austausch mit Fachleuten und anderen Betroffenen. | lie

Wenn medizinisches Fachwissen auf persönliche Erfahrungen trifft, entsteht Raum für Austausch, Orientierung und neue Perspektiven. Genau diesen Rahmen schafft der Krebstag Westfalen 2026 am Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ) Münster. Mit verständlich aufbereiteten Vorträgen, zahlreichen Mitmachangeboten und Infoständen richtet sich die von der Deutschen Krebshilfe geförderte Veranstaltung an Patientinnen und Patienten, Angehörige und Interessierte. Sie findet am Freitag, 20. März 2026, von 12 bis 18 Uhr im neuen Studienlabor auf dem UKM-Campus statt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den pflegerischen und unterstützenden Angeboten, die Patientinnen und Patienten im Alltag konkret entlasten können. „In der onkologischen Pflege erleben wir täglich, wie wichtig verständliche Information und persönliche Begleitung sind – zum Beispiel, wenn es um den Umgang mit Nebenwirkungen geht“, erklärt Julia Pohlmann, Fachgesundheits- und Krankenpflegerin in der Onkologie. „Beim Krebstag Westfalen möchten wir zeigen, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt und wie Betroffene aktiv mitgestalten können.“
Auch das Thema Schmerztherapie spielt eine wichtige Rolle. „Eine gute Schmerztherapie ist ein entscheidender Bestandteil moderner Krebsbehandlung“, betont Frank Dreblow, Fachgesundheits- und Krankenpfleger in der Onkologie sowie Pain Nurse.
„Wir möchten Hemmschwellen abbauen und deutlich machen, dass niemand mit belastenden Symptomen allein bleiben muss. Beratung und Austausch sind dabei zentrale Bausteine.“
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie sich die Arzt-Patienten-Kommunikation verändert – etwa durch digitale Anwendungen oder neue Formen der interaktiven Beratung. „Neue technische Möglichkeiten können Brücken bauen: Sie erleichtern die Kontaktaufnahme, unterstützen bei der Information und fördern das gemeinsame Entscheiden über Therapieschritte“, sagt Prof. Philipp Lenz, Geschäftsführer des WTZ Münster.
„Wichtig bleibt dabei immer der persönliche Dialog. Unser Ziel ist es, Wissen so aufzubereiten, dass es für Betroffene im Alltag wirklich hilfreich wird.“
Neben Fachvorträgen und Informationsständen zu verschiedenen Bereichen der Krebsmedizin – darunter zum Beispiel die Personalisierte Medizin, Strahlentherapie, Nuklearmedizin und Neurochirurgie – kommt auch die Perspektive von Betroffenen selbst zur Sprache: In einer Gesprächsrunde mit Mitgliedern des WTZ-Patientenbeirats geht es darum, wie Erfahrungen von Patientinnen und Patienten in Forschung und Versorgung einfließen können. Zahlreiche Selbsthilfegruppen informieren zudem über ihre Arbeit und Unterstützungsangebote.
Ergänzt wird das Programm durch Informations- und Mitmachangebote zu Themen wie Bewegung, Ernährung, psychoonkologischer Begleitung und sozialrechtlichen Fragen. In den Pausen und im Anschluss an die Vorträge bleibt Raum für individuelle Gespräche mit den Expertinnen und Experten.
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Anja Wengenroth
Pressesprecherin
